«Sie waren mehr Killer als wir»
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Hoarau nach YB-Aus in Belgrad:«Sie waren mehr Killer als wir»

YB-Hoarau nach CL-Aus
«Das ist ein Genickschlag für den Schweizer Fussball»

Wenn Guillaume Hoarau nicht trifft, gewinnt YB kein grosses Champions-League-Spiel. In Belgrad traf er nicht. Dafür wurde er zum Poeten.
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Guillaume Hoarau (r.) ist eigentlich der Mann für die wichtigen YB-Tore – in Belgrad jedoch nicht.
Foto: keystone-sda.ch
Alain Kunz, Belgrad

Dynamo Kiew, Dinamo Zagreb, Valencia, Juventus Turin – und das 2:2 im Hinspiel… Das waren die wichtigsten fünf Spiele von YB in den letzten drei Europa-Jahren. Und immer traf Hoarau. Im sechsten wichtigen Spiel im Marakana kommt der Stürmerschlaks sieben Minuten nach dem 1:0 der Serben. YB weiss da: Man braucht nun zwei Tore, um weiterzukommen. Doch mehr als der Ausgleich durch den abgefälschten Janko-Schuss gelingt Gelbschwarz nicht. Feierabend. Gute Nacht Champions League. Die Partys werden nun auf dem Trg Republike in der serbischen Metropole gefeiert.

Entsprechend geknickt war AirFrance, als er für seine Verhältnisse eigentümlich früh durch die miserabelste Mixed-Zone aller Länder und Zeiten ging. Die Enttäuschung sei riesig, nachdem man letzte Saison an der Champions League gekostet habe. «Und es ist auch ein bisschen Wut dabei. Man darf nicht immer nur gut, nicht immer nur nett sein», sagte der Super-League-Torschützenkönig.

Er dachte aber schnell schon weiter. «Dieses Aus ist auch ein Genickschlag für den Schweizer Fussball, weil wir Punkte verlieren und sich die Champions League mehr und mehr entfernt.» Ab dieser Saison muss der Schweizer Meister drei Runden überstehen statt eine. Es wird also viel härter, in die Königsklasse zu kommen. Allerdings darf da Roter Stern als Beispiel herhalten, wie es geht. Die Serben mussten gar vier Runden überstehen, bis sie im Paradies angekommen waren. Und was die können, ist auch für YB möglich. Wenn die Berner denn Meister werden...

Im Moment müssen sie sich mit der Europa League begnügen. Hoarau: «Auch da hat es schöne Mannschaften, Aber wir haben das wichtigste Ziel verpasst, das bleibt zurück.» In der bitteren Stunde wird der Hobbymusiker zum Poeten: «Männer werden aufstehen, Mutige werden sich ab Mittwoch an die Arbeit machen und vorwärtsgehen.» Und damit meinte er natürlich sein Team.

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Champions League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Arsenal FC
Arsenal FC
8
19
24
2
Bayern München
Bayern München
8
14
21
3
Liverpool FC
Liverpool FC
8
12
18
4
Tottenham Hotspur
Tottenham Hotspur
8
10
17
5
FC Barcelona
FC Barcelona
8
8
16
6
Chelsea FC
Chelsea FC
8
7
16
7
Sporting Lissabon
Sporting Lissabon
8
6
16
8
Manchester City
Manchester City
8
6
16
9
Real Madrid
Real Madrid
8
9
15
10
Inter Mailand
Inter Mailand
8
8
15
11
Paris Saint-Germain
Paris Saint-Germain
8
10
14
12
Newcastle United
Newcastle United
8
10
14
13
Juventus Turin
Juventus Turin
8
4
13
14
Atletico Madrid
Atletico Madrid
8
2
13
15
Atalanta BC
Atalanta BC
8
0
13
16
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
8
-1
12
17
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
8
2
11
18
Olympiakos Piräus
Olympiakos Piräus
8
-4
11
19
FC Brügge
FC Brügge
8
-2
10
20
Galatasaray SK
Galatasaray SK
8
-2
10
21
AS Monaco
AS Monaco
8
-6
10
22
Qarabag FK
Qarabag FK
8
-8
10
23
Bodö/Glimt
Bodö/Glimt
8
-1
9
24
SL Benfica
SL Benfica
8
-2
9
25
Olympique Marseille
Olympique Marseille
8
-3
9
26
Pafos FC
Pafos FC
8
-3
9
27
Union Saint-Gilloise
Union Saint-Gilloise
8
-9
9
28
PSV Eindhoven
PSV Eindhoven
8
0
8
29
Athletic Bilbao
Athletic Bilbao
8
-5
8
30
SSC Neapel
SSC Neapel
8
-6
8
31
FC Kopenhagen
FC Kopenhagen
8
-9
8
32
Ajax Amsterdam
Ajax Amsterdam
8
-13
6
33
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
8
-11
4
34
SK Slavia Prag
SK Slavia Prag
8
-14
3
35
Villarreal CF
Villarreal CF
8
-13
1
36
FC Kairat Almaty
FC Kairat Almaty
8
-15
1
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