Letztes Jahr stand Inter im Champions-League-Final. Tempi passati. In der diesjährigen Kampagne bedeuten die Playoffs Endstation. Nach der 1:3-Hinspiel-Pleite verlieren die Italiener auch das Rückspiel gegen Bodö/Glimt. Damit stehen die Norweger sensationell und zum ersten Mal in ihrer Klubhistorie im Champions-League-Achtelfinal.
Grosse Verantwortung an der Inter-Niederlage trägt Nati-Verteidiger Manuel Akanji (30). Nach einer knappen Stunde verliert er am eigenen Strafraum höchst leichtfertig den Ball und lädt Bodö so zum Toreschiessen ein. Gute zehn Minuten erhöht Haakon Evjen und sorgt so für die Entscheidung. Zwar verkürzt wenig später Inter-Verteidiger Alessandro Bastoni. Doch für eine Aufholjagd ist es da bereits viel zu spät.
Inter muss sich an der eigenen Nase nehmen. Zwar sind die Nerazzurri im Vergleich zum Hinspiel klar spielbestimmend und haben mehr Ballbesitz und Offensivaktionen. Die hochkarätigen Chancen bleiben aber zu lange aus, um das Bollwerk von Bodö zu durchbrechen. Inter unternimmt alles – bis der Schnitzer von Akanji sämtliche Mailänder Hoffnungen zerstört.






