Darum gehts
- Thun spielt heute Rückspiel der Champions-League-Quali gegen Dinamo Zagreb
- Trainer Privitelli zeigt sich zuversichtlich trotz fehlendem Training im Stadion
- Thun gewann am Samstag 3:1 in Luzern, reist mit viel Selbstvertrauen an
Der Auftakt in die neue Saison des Meisters Thun ist taff: Vergangenen Dienstag spielten sie zu Hause das Hinspiel der Champions-League-Quali gegen Dinamo Zagreb, am Samstag gewannen die Berner Oberländer mit 3:1 in Luzern zum Auftakt in die Super League und stehen nun bereits wieder im Einsatz.
Für das Rückspiel in der kroatischen Hauptstadt sind die Thuner am Montag erst angereist, das Abschlusstraining hat aber noch in der Heimat stattgefunden. Dass man nicht noch im Stadion trainieren kann, stelle für Trainer Gian-Luca Privitelli aber kein Problem dar.
Überzeugung, aber kein Übermut
Vielmehr gibt sich Privitelli an der Pressekonferenz vor dem Duell selbstbewusst: «Ich denke, es ist ähnlich wie im Hinspiel. Wenn wir mit Intensität in die Umschaltphasen und ins Pressing kommen, wird es auf unsere Seite kippen können. Wenn wir unser Spiel spielen, dann ist es für keinen Gegner schön, gegen uns zu spielen.»
In eine ähnliche Kerbe schlägt Jan Bamert. Dem Innenverteidiger mache die Doppelbelastung nichts aus: «Es ist zwar eine neue Situation für uns. Ich nehme aber mich und die Mannschaft gut wahr. Die Freude und Motivation, was Grosses zu erreichen, überwiegt die Müdigkeit.»
Beide stellen aber klar, dass man nur von Spiel zu Spiel schaut und sich noch gar nicht mit Eventualitäten auseinandersetzen will. «Es klingt nach einer Floskel. Es bringt nichts, zu weit zu denken. Morgen ist das Spiel und da wollen wir in die nächste Runde der Champions League einziehen», so ein überzeugter Bamert. Sein Trainer rundet ab: «Wir haben keine perfekte, aber eine gute Ausgangslage. Wieso soll es morgen nicht klappen?»



