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YB-Verteidiger Frederik Sörensen vor dem Rückspiel in Belgrad:«Werden die Stimmung zu unseren Gunsten drehen»

Sörensen ist der Berner Masterplan für die Königsklasse
Darum setzt YB im hitzigen Marakana auf den coolen Dänen

Der Däne Frederik Sörensen (27) verkörpert die Attribute, die YB-Trainer Gerry Seoane im heutigen CL-Playoff-Rückspiel in Belgrad (21 Uhr) sehen will.
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Mit Frederik Sörensen (l.) in der YB-Innenverteidigung soll es mit der Champions League klappen.
Foto: Urs Lindt/freshfocus
Alain Kunz, Belgrad

Es war kein gutes Spiel, jenes von Cédric Zesiger in Bern gegen Roter Stern. Es kostete den Seeländer den Platz für das FCZ-Spiel und auch das heutige. Denn nun soll Frederik Sörensen neben Fabian Lustenberger in der Innenverteidigung spielen. Einer, der für das steht, was YB-Trainer Gerry Seoane vermisst hat: «Persönlichkeit, langjährige Erfahrung im Ausland, Kopfballstärke, Robustheit.»

Alles Attribute, die heute gefragt sein werden. Die Erfahrung im Ausland hat dazu geführt, dass es Sörensen auch schon ins Marakana verschlagen hat. In der Europa League 2017 mit dem 1. FC Köln, wo das damalige Bundesliga-Schlusslicht 0:1 verlor und ausschied. Seine Erinnerung: «Es war ein heisses Klima. Aber das macht nichts. Man muss das positiv annehmen und zum eigenen Vorteil nutzen.» Heisses Klima? Naja, das war im Dezember, minus drei Grad ...

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Hier müssen die YB-Spieler durch:So sieht der Höllen-Tunnel von Belgrad wirklich aus

Damals war Sörensen Stammspieler. Nach dem Abstieg in die zweite Liga nicht mehr. Da kam er noch zu fünf Notnagel-Einsätzen mit total 46 Spielminuten. Was war denn da los? «Da stimmte irgendwas zwischen Trainerteam, Verein und mir nicht. So habe ich kaum gespielt, war aber immer bereit. Das war ein schwieriges Jahr. Jetzt aber schaue ich nur noch nach vorne», sagt die Geissbock-Leihgabe mit einem Länderspiel für Dänemark.

Erst 27-jährig, aber 81 Spiele in der ersten Bundesliga. 69 in der Serie A, darunter 17 für Juve. 1,94 Meter gross, also noch zwei Zentimeter mehr als Guillaume Hoarau. Sörensen, das ist der YB-Masterplan für die Königsklasse. Mal sehen, ob er aufgeht.

«Nicht da, um das Stadion zu analysieren»

Sprücheklopfer – Um Sprüche waren Trainer Gerry Seoane und Michel Aebischer (Bild) an der offiziellen Medienkonferenz im «modernsten Pressezentrum Serbiens» (O-Ton Roter Stern) nicht verlegen. Hier eine Auswahl.

Spassvogel 1 – Aebischer auf die Frage, was Miralem Sulejmani (er ist ja aus Belgrad, die Red.) dem Team über Serbien und Roter Stern erzählt habe? Aebischer: «Wenn ich ehrlich bin ... nichts!» Nochmals der Fribourger, diesmal auf die Frage ob es einschüchternd gewesen sei, den Bauch des Marakana-Stadions zu betreten. Antwort: «Nein. Wir haben natürlich viel gehört. Aber wir sind hier, um uns auf Fussball zu fokussieren, und nicht um das Stadion zu analysieren.»

Spassvogel 2 – Da mochte Seoane nicht nachstehen. Auf die Frage eines serbischen Kollegen, ob er Angst habe, wie 2004 mit 0:3 zu verlieren oder gar ein grösseres Debakel zu erleiden? «Kleine Recherche in der Geschichte!»

Unparteiischer – Der Ref wird heute ganz wichtig sein. Er heisst Anthony Taylor und kommt aus England. Es wurde alles unternommen, um Roter Stern eine bestmögliche Vorbereitung zu ermöglichen. So wurde das für letztes Wochenende angesetzte Meisterschaftsspiel wegen des heutigen Matches verschoben.

Premiere – Erstmals in der Geschichte kommt der VAR in einem serbischen Stadion zur Anwendung. In der heimischen Liga gibts keinen VAR – zu teuer. Bei YB ist Martins Pereira mehr als fraglich. Das Abschlusstraining als einzige Vorbereitung reicht kaum, um von Beginn weg zu spielen. Dasselbe gilt für Sulejmani.

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RMS

Sprücheklopfer – Um Sprüche waren Trainer Gerry Seoane und Michel Aebischer (Bild) an der offiziellen Medienkonferenz im «modernsten Pressezentrum Serbiens» (O-Ton Roter Stern) nicht verlegen. Hier eine Auswahl.

Spassvogel 1 – Aebischer auf die Frage, was Miralem Sulejmani (er ist ja aus Belgrad, die Red.) dem Team über Serbien und Roter Stern erzählt habe? Aebischer: «Wenn ich ehrlich bin ... nichts!» Nochmals der Fribourger, diesmal auf die Frage ob es einschüchternd gewesen sei, den Bauch des Marakana-Stadions zu betreten. Antwort: «Nein. Wir haben natürlich viel gehört. Aber wir sind hier, um uns auf Fussball zu fokussieren, und nicht um das Stadion zu analysieren.»

Spassvogel 2 – Da mochte Seoane nicht nachstehen. Auf die Frage eines serbischen Kollegen, ob er Angst habe, wie 2004 mit 0:3 zu verlieren oder gar ein grösseres Debakel zu erleiden? «Kleine Recherche in der Geschichte!»

Unparteiischer – Der Ref wird heute ganz wichtig sein. Er heisst Anthony Taylor und kommt aus England. Es wurde alles unternommen, um Roter Stern eine bestmögliche Vorbereitung zu ermöglichen. So wurde das für letztes Wochenende angesetzte Meisterschaftsspiel wegen des heutigen Matches verschoben.

Premiere – Erstmals in der Geschichte kommt der VAR in einem serbischen Stadion zur Anwendung. In der heimischen Liga gibts keinen VAR – zu teuer. Bei YB ist Martins Pereira mehr als fraglich. Das Abschlusstraining als einzige Vorbereitung reicht kaum, um von Beginn weg zu spielen. Dasselbe gilt für Sulejmani.

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YB-Hoarau vor Belgrad-Kracher:«Wenn ich wirklich verletzt wäre, wäre ich ja nicht hier»
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