So tickt der PSG-Superstar
Darum musste Mbappé in den Querflöten-Unterricht

Vom Banlieue-Kicker zum Idol eines ganzen Landes: Kylian Mbappés steiler Aufstieg erklärt sich mit seinem unfassbaren Talent und riesiger Leidenschaft. Doch nicht immer in seinem Leben dreht sich alles um Fussball.
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Kylian Mbappé hat Spass im Training. Ob er nach den Duellen mit ManCity immer noch lacht?
Foto: AFP

Dieser Junge bewegt ganz Frankreich! Kylian Mbappé ist erst 22, liefert aber bereits Fabelzahlen. Unglaubliche 157 Tore in 229 Pflichtspielen für Monaco und PSG! Mit 19 schoss er Frankreich mit vier Treffern zum WM-Titel. Letzte Saison führte er PSG in den Champions-League-Final (0:1 gegen Bayern). Und nun kann er im Halbfinal-Duell mit Manchester City das zweite Endspiel-Ticket lösen.

Möglich, dass der allfällige Königsklasse-Final sein Abschiedsspiel im Pariser Dress wäre. Real Madrid soll spanischen Medien zufolge an einem Mega-Deal werkeln. Diverse Stars würden demnach verkauft werden, damit Real die 100 bis 150 Millionen Euro für Mbappés Ablöse stemmen könnte. Private Gönner sollen sich zusätzlich beteiligen.

Der Real-Transfer wäre die logische Folge in Mbappés bislang schnurgerader Karriere. Aufgewachsen in Bondy, einem Pariser Banlieue, empfahl er sich als Strassenkicker für die Nachwuchs-Elite des Landes. In Monaco erinnerte er an den jungen Thierry Henry, der später bei Arsenal durchstartete. In Paris steigt er neben Neymar zum Superstar auf.

Museen und Lesegruppen

Doch im Leben des 22-jährigen gibts nicht nur das runde Leder, wie die Zeitung «Libération» kürzlich schrieb. Papa Wilfried, ein Fussballer auf regionaler Ebene mit kamerunischen Wurzeln, und Mama Fayza Lamari, eine Ex-Profi-Handballerin mit algerischer Herkunft, legen in der Erziehung viel Wert auf Kultur. Der Sohnemann besuchte Museen und Lesegruppen. Zwei Jahre lang spielte er am Konservatorium von Bondy gar Querflöte. Auch auf eine gute Sprache legten die Eltern Wert.

Diese hat er Mbappé während seines Aufstiegs weitgehend beibehalten. Wobei sein Ton gegenüber Journalisten, die ihn in Frankreich auf Schritt und Tritt verfolgen, rauer geworden ist. Mittlerweile nervt er sich darüber, dass seine Leistungen jedes Mal genau unter die Lupe genommen werden.

Das ist die Kehrseite der Medaille, die Folge der vielen Tore und der stetig gestiegenen Erwartungen. Schiesst er heute gegen ManCity die entscheidenden Tore, dürfte ihn das mediale Echo allerdings kaum stören. (mpe)

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Champions League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Arsenal FC
Arsenal FC
8
19
24
2
Bayern München
Bayern München
8
14
21
3
Liverpool FC
Liverpool FC
8
12
18
4
Tottenham Hotspur
Tottenham Hotspur
8
10
17
5
FC Barcelona
FC Barcelona
8
8
16
6
Chelsea FC
Chelsea FC
8
7
16
7
Sporting Lissabon
Sporting Lissabon
8
6
16
8
Manchester City
Manchester City
8
6
16
9
Real Madrid
Real Madrid
8
9
15
10
Inter Mailand
Inter Mailand
8
8
15
11
Paris Saint-Germain
Paris Saint-Germain
8
10
14
12
Newcastle United
Newcastle United
8
10
14
13
Juventus Turin
Juventus Turin
8
4
13
14
Atletico Madrid
Atletico Madrid
8
2
13
15
Atalanta BC
Atalanta BC
8
0
13
16
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
8
-1
12
17
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
8
2
11
18
Olympiakos Piräus
Olympiakos Piräus
8
-4
11
19
FC Brügge
FC Brügge
8
-2
10
20
Galatasaray SK
Galatasaray SK
8
-2
10
21
AS Monaco
AS Monaco
8
-6
10
22
Qarabag FK
Qarabag FK
8
-8
10
23
Bodö/Glimt
Bodö/Glimt
8
-1
9
24
SL Benfica
SL Benfica
8
-2
9
25
Olympique Marseille
Olympique Marseille
8
-3
9
26
Pafos FC
Pafos FC
8
-3
9
27
Union Saint-Gilloise
Union Saint-Gilloise
8
-9
9
28
PSV Eindhoven
PSV Eindhoven
8
0
8
29
Athletic Bilbao
Athletic Bilbao
8
-5
8
30
SSC Neapel
SSC Neapel
8
-6
8
31
FC Kopenhagen
FC Kopenhagen
8
-9
8
32
Ajax Amsterdam
Ajax Amsterdam
8
-13
6
33
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
8
-11
4
34
SK Slavia Prag
SK Slavia Prag
8
-14
3
35
Villarreal CF
Villarreal CF
8
-13
1
36
FC Kairat Almaty
FC Kairat Almaty
8
-15
1
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