Milans Hoffnungsträger
Rafael Leao soll für die Wende sorgen

Milan steht vor dem Halbfinal-Rückspiel in der Champions League gegen Inter nach dem 0:2 im Hinspiel mit dem Rücken zur Wand. Die Hoffnungen der Rossneri liegen auf Rafael Leao.
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Rafael Leao sollte nach seinen Adduktorenproblemen wieder fit sein.
Foto: AFP
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Es ist eine Szene für die Geschichtsbücher. Das 70-m-Solo von Rafael Leao vor einem Monat vor dem 1:0 von Olivier Giroud im Viertelfinal-Rückspiel gegen Napoli lässt die Herzen jedes Fussballfans höher schlagen. Die Dynamik, das Tempo und die Unberechenbarkeit machen den 23-Jährigen zu einem der grössten Versprechen im Weltfussball.

Der Portugiese mit angolanischen Wurzeln ist der entscheidende Faktor, dass Milan im vergangenen Jahr seine elfjährige Durststrecke beendet und den Scudetto gewinnt. Chelsea zeigt starkes Interesse am besten Spieler der Serie A und bietet laut einem Bericht von «The Athletic» Pulisic und Zyech im Tausch an. Milan beharrt aber auf einer Ablöse von 150 Millionen Euro.

In dieser Saison sind die Leistungen Leaos zwar weniger konstant, wenn er fehlt, verliert Milan aber alle seine vier Partien. Im Halbfinal-Hinspiel letzte Woche gegen Inter wird der Flügel schmerzlich vermisst. Bereits nach 11 Minuten liegt Milan 0:2 zurück, zur Pause müsste es bereits 0:3 oder 0:4 stehen. Da es Inter aber verpasst, den Sack zuzumachen, bleibt Milan ein kleiner Funken Hoffnung für das Rückspiel.

Neuer Vertrag bis 2028

Nun ist der Portugiese, der auf der linken Seite mit Theo Hernandez eines der besten Duos Europas bildet, nach überstandener Muskelverletzung zurück. Inzwischen scheint auch Leaos Zukunft geklärt zu sein. Milan will ihn bis 2028 an sich binden. Von einem Jahreslohn von fünf Millionen Euro netto plus Bonuszahlungen und einer Ausstiegsklausel von 175 Millionen ist die Rede. Der Deal sei unter Dach und Fach, aber noch nicht offiziell. Es wäre auch das Happy End einer langwierigen Affäre.

Seinen Jugendklub Sporting Lissabon verliess Leao 2018 Knall auf Fall, nachdem Fans das Trainingsgelände gestürmt hatten. Lille verpflichtete ihn daraufhin ablösefrei, ein Jahr später zog er für knapp 30 Millionen Euro Ablöse weiter zu Milan. Sporting klagte wegen Vertragsbruch – und bekam teilweise recht. Laut «L’Equipe» sollen Milan und Lille nun eine Einigung gefunden haben, wer die rund 20 Millionen, die Sporting zustehen, begleicht.

Champions League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Arsenal FC
Arsenal FC
8
19
24
2
Bayern München
Bayern München
8
14
21
3
Liverpool FC
Liverpool FC
8
12
18
4
Tottenham Hotspur
Tottenham Hotspur
8
10
17
5
FC Barcelona
FC Barcelona
8
8
16
6
Chelsea FC
Chelsea FC
8
7
16
7
Sporting Lissabon
Sporting Lissabon
8
6
16
8
Manchester City
Manchester City
8
6
16
9
Real Madrid
Real Madrid
8
9
15
10
Inter Mailand
Inter Mailand
8
8
15
11
Paris Saint-Germain
Paris Saint-Germain
8
10
14
12
Newcastle United
Newcastle United
8
10
14
13
Juventus Turin
Juventus Turin
8
4
13
14
Atletico Madrid
Atletico Madrid
8
2
13
15
Atalanta BC
Atalanta BC
8
0
13
16
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
8
-1
12
17
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
8
2
11
18
Olympiakos Piräus
Olympiakos Piräus
8
-4
11
19
FC Brügge
FC Brügge
8
-2
10
20
Galatasaray SK
Galatasaray SK
8
-2
10
21
AS Monaco
AS Monaco
8
-6
10
22
Qarabag FK
Qarabag FK
8
-8
10
23
Bodö/Glimt
Bodö/Glimt
8
-1
9
24
SL Benfica
SL Benfica
8
-2
9
25
Olympique Marseille
Olympique Marseille
8
-3
9
26
Pafos FC
Pafos FC
8
-3
9
27
Union Saint-Gilloise
Union Saint-Gilloise
8
-9
9
28
PSV Eindhoven
PSV Eindhoven
8
0
8
29
Athletic Bilbao
Athletic Bilbao
8
-5
8
30
SSC Neapel
SSC Neapel
8
-6
8
31
FC Kopenhagen
FC Kopenhagen
8
-9
8
32
Ajax Amsterdam
Ajax Amsterdam
8
-13
6
33
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
8
-11
4
34
SK Slavia Prag
SK Slavia Prag
8
-14
3
35
Villarreal CF
Villarreal CF
8
-13
1
36
FC Kairat Almaty
FC Kairat Almaty
8
-15
1
Playoffs
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