«Hätte ihm eine betoniert»
BVB-Sportchef und Atlético-Trainer gehen aufeinander los

Atlético-Trainer Simeone und BVB-Sportchef Kehl geraten während des CL-Knüllers am Mittwochabend aneinander. Während Kehl nach dem Spiel beschwichtigt, gibt es von deutschen TV-Experten viel Lob.
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Diese zwei haben das Heu nicht auf der gleichen Bühne: Diego Simeone und Sebastian Kehl.
Foto: Getty Images
Nicolas Horni
Nicolas HorniRedaktor Blick

In der 58. Spielminute geraten sich Atlético-Trainer Diego Simeone (53) und Dortmund-Sportchef Sebastian Kehl (44) so richtig in die Haare. Der Deutsche und der Argentinier stehen zwischenzeitlich Kopf an Kopf, Simeone schupft Kehl dann gleich zweimal nach hinten weg. Auslöser für das Rencontre? Ein vermeintliches Foul an BVB-Captain Emre Can (30), das jedoch vom Schiedsrichter nicht geahndet wurde. Kehl beschwerte sich lauthals an der Seitenlinie, was wiederum Simeone aus der Fassung brachte. Die beiden gerieten aneinander, ehe ein Atlético-Assistent Simeone zurück in die Coaching-Zone beförderte.

«Wir sollten nicht über die Szene reden, sondern über das reden, was auf dem Platz stattgefunden hat», beschwichtigt Kehl nach der Partie gegenüber mehreren deutschen Medien. «In der Situation kamen Emotionen zusammen. Es ging darum, heute mal dagegen zu halten. Mehr war es aber auch nicht.»

«Nicht zu hoch hängen» wollte die Szene auch BVB-Trainer Edin Terzic (41) nach dem Spiel nicht. «Wir wussten aber, dass wir heute nicht nur elf Spieler brauchen, um hier zu bestehen. Wir brauchten auch elf Jungs auf der Bank, den ganzen Staff, jeden im Trainerteam. Es ist nicht leicht hier», erklärte Terzic aber bei der Pressekonferenz.

«Mehr davon im Rückspiel»

Etwas grösser machen die Szene derweil die deutschen TV-Experten. «Wir kennen die Verhaltensweisen von Atlético, inklusive Trainer. Es ist absolut richtig, dass Kehl Simeone da die Stirn bietet. Du darfst dir nicht alles gefallen lassen», befürwortete Ex-Nationalspieler Michael Ballack (47) Kehls Verhalten. Noch deutlicher wurde derweil Kult-Experte Mario Basler: «Wenn ich in dieser Situation Kehl gewesen wäre – ich hätte ihm eine betoniert.»

Zur kurzen Auseinandersetzung an der Seitenlinie des Wanda Metropolitano äusserte sich dann übrigens auch noch Tennis-Legende Boris Becker (56). «Übrigens wunderbare Szene von Sebastian Kehl an der Seitenlinie mit Simeone», schrieb er auf X und forderte gleich «mehr davon im Rückspiel». Ob Kehl und Co. dem Wunsch des Deutschen nachkommen, zeigt sich kommenden Dienstag ab 21 Uhr.

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