Wie PSG zur besten Mannschaft der Welt wurde
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Blick-Reporter schätzt ein:Wie PSG zur besten Mannschaft der Welt wurde

Er krönt sich zum Welttrainer
Kein Mbappé, kein Messi – aber PSG hat Luis Enrique

In Budapest gewinnt PSG zum zweiten Mal in Folge die Champions League. Der Erfolg ist der Lohn einer Strategieänderung des Pariser Klubs – und hat mit Trainer Luis Enrique ein klares Gesicht.
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Zweiter Champions-League-Titel in Serie: Luis Enrique macht sich in Paris zum Welttrainer.
Foto: UEFA via Getty Images
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Florian RazReporter Fussball

«Natürlich!», ruft Luis Enrique (56) in Budapest in den Saal. Keine Sekunde muss der Trainer von Paris St-Germain nachdenken. Ohne Zweifel beantwortet er die Frage, ob er damit gerechnet habe, in Paris eine Dynastie gründen zu können: «Das war mein Ziel, das Ziel des Klubs und des Sportdirektors. Das war der Plan!»

Und was für ein Plan das war. Einer, bei dem sich Enrique 2023 nur mit einem Versprechen zur Unterschrift bewegen liess: PSG-Sportdirektor Luis Campos (61) musste versichern, dass in Paris ab sofort eine Mannschaft aufgebaut werde.

Klingt logisch. War aber eine fundamentale Abkehr der bisherigen PSG-Philosophie, die lautete: Wir sammeln die teuersten Offensivspieler der Welt und bauen ihnen einen goldenen Käfig. «Da sind 40 Spieler, und keiner will gehen, weil das Leben in Paris einfach zu gut ist», hat Ex-PSG-Star Zlatan Ibrahimovic (44) mal gesagt. Er hat es nicht als Kompliment gemeint.

Seit Mbappé-Abgang läufts bei PSG

Heute hat PSG keinen Kylian Mbappé mehr, keinen Neymar und keinen Lionel Messi. Dafür haben sie Enrique, der den Parisern eine Leistungskultur beigebracht hat. Mit Mbappé hat es Enrique eine Saison lang versucht. Dann durfte der französische Nationalheilige zu Real Madrid wechseln. Und wartet dort weiterhin auf seinen ersten Triumph in der Königsklasse.

Paris dagegen feiert nun seinen zweiten Titel im grössten Klubwettbewerb der Welt. 2,4 Milliarden Franken hat der katarische Staatsfonds für Transfers ausgegeben, seit er 2011 PSG gekauft hat. Eine schier obszöne Summe.

«Es ist einfacher, wenn du die Möglichkeiten hast, die wir haben», gibt Enrique in Budapest zu. Aber man muss wissen, wie man damit umgeht. Enrique weiss es. Und ist damit ab sofort der momentan beste Trainer der Welt.

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