Am Mittwoch gehts los
YB träumt von den Europa-Millionen

Während die anderen Schweizer Klubs mit der Wundertüte Europa Conference League Vorlieb nehmen müssen, darf Meister YB von der Königsklasse träumen. Und vom grossen Geld.
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YB-Sportchef Christoph Spycher will mit YB das nächste Europacup-Abenteuer erleben.
Foto: keystone-sda.ch

Die Millionen winken! YB hat als einziges Schweizer Team die Chance, in der neuen Saison so richtig abzusahnen. Vorausgesetzt: Die Berner bewältigen den Quali-Kraftakt und schaffen es in die Champions League. Der Verteilschlüssel der Uefa – auf 32 Teams – ist zwar noch nicht bekannt, Medienberichten zufolge sollte der Prämientopf aber über zwei Milliarden Euro schwer sein! Und nimmt man die letztjährige Königsklasse-Kampagne zum Vergleich – und geht davon aus, dass es im Minimum gleich viel für die Gruppenphasen-Teilnehmer gibt, würde YB allein als Startprämie über 15 Millionen Euro einsacken.

Für einen Schweizer Klub eine Riesenstange Geld in der neuen Europacupzeit, die mit dieser Saison anbricht. In der Europa League werden laut eines Berichts der «Sportschau» 465 Millionen Euro ausgeschüttet. Die neue Europa Conference League wird lediglich mit 235 Millionen abgespeist. Da bleibt gerade bei Letzterer – bei 32 Teilnehmern und dem grossen Reiseaufwand – nicht mehr viel übrig für manche Klubs.

Heisst im Klartext: Basel, Servette und Luzern, die aufgrund des schlechten Schweizer Uefa-Koeffizienten alle in der Quali für den neuen, drittklassigen Wettbewerb antreten müssen, verdienen nur dann grössere Summen, wenn sie wirklich weit kommen.

«Hartes Stück Arbeit»

Die Young Boys dürfen wenigstens träumen. Und das tun sie auch, wie Sportchef Christoph Spycher sagt: «Wir wollen in eine Gruppenphase. Natürlich am liebsten in die höchstmögliche, also in die Champions League. Aber wir wissen auch, dass das ein hartes Stück Arbeit ist.»

Die Berner starten als erstes Schweizer Team in die neue Saison – schon am Mittwoch (20.30 Uhr, SRF zwei), in der zweiten Quali-Runde, auswärts gegen den slowakischen Meister Slovan Bratislava. «Da müssen wir bereits zweimal an unsere Leistungsgrenze gehen», ist sich Spycher sicher, «Slovan stellt eine erfahrene Mannschaft, die in der Slowakei dominiert hat.»

Auch Rechtsverteidiger Silvan Hefti warnt: «Wir müssen hoch konzentriert an diese Herausforderung herangehen, der Gegner ist dank seiner zwei bisherigen Quali-Partien schon im Rhythmus.»

Europa League als Abfederung

Wie gut der Widersacher allerdings bereits in Form ist, bleibt abzuwarten: Die Begegnungen mit Irlands Rekordmeister Shamrock Rovers lassen nach einem 2:0 im Hinspiel und einem 1:2 im zweiten Duell noch einige Fragen offen. Spycher: «Im ersten Spiel war Slovan spielerisch besser, im zweiten war es hauptsächlich eine Zweikampfschlacht.»

Scheitert YB an Bratislava, gehts immerhin noch in der Quali für die Europa League weiter, wo das Team von David Wagner wenigstens an die dortigen (kleineren) Honigtöpfe rankommen könnte.

Vizemeister Basel ist einen Tag nach YB dran. In der zweiten Europa-League-Conference-Quali-Runde, zu Hause gegen Partizani Tirana aus Albanien (20.15 Uhr, SRF zwei). Servette tritt gegen den norwegischen Vize-Champion Molde an, Vaduz als Liechtensteiner Vertreter misst sich mit Ujpest Budapest. Cupsieger Luzern muss erst in der dritten Quali-Runde ran (Auslosung am Montag).

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Champions League 26/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Paris Saint-Germain
Paris Saint-Germain
3
9
9
2
Aston Villa
Aston Villa
3
9
9
3
Liverpool FC
Liverpool FC
3
5
9
4
Real Madrid
Real Madrid
3
5
9
5
Real Betis Balompie
Real Betis Balompie
3
3
9
6
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
3
5
7
7
Arsenal FC
Arsenal FC
3
4
7
8
FC Barcelona
FC Barcelona
3
5
6
9
Como 1907
Como 1907
3
5
6
10
Manchester City
Manchester City
3
4
6
11
FC Brügge
FC Brügge
3
3
6
12
Sporting Lissabon
Sporting Lissabon
3
3
6
13
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
3
1
6
14
Bayern München
Bayern München
3
5
5
15
AS Rom
AS Rom
3
3
4
16
Atletico Madrid
Atletico Madrid
3
1
4
17
FC Shakhtar Donetsk
FC Shakhtar Donetsk
3
1
4
18
PSV Eindhoven
PSV Eindhoven
3
0
4
19
Villarreal CF
Villarreal CF
3
0
3
20
Inter Mailand
Inter Mailand
3
-1
3
20
Manchester United
Manchester United
3
-1
3
22
SSC Neapel
SSC Neapel
3
-2
3
23
Galatasaray SK
Galatasaray SK
3
-3
3
24
LASK Linz
LASK Linz
3
-3
3
25
Sabah FC Masazir
Sabah FC Masazir
3
-3
3
26
Feyenoord Rotterdam
Feyenoord Rotterdam
3
-4
3
27
RC Lens
RC Lens
3
-4
3
28
Bodö/Glimt
Bodö/Glimt
3
-5
3
29
AEK Athen
AEK Athen
3
-5
3
29
RB Leipzig
RB Leipzig
3
-5
3
31
Fenerbahce Istanbul
Fenerbahce Istanbul
3
-6
2
32
SK Slavia Prag
SK Slavia Prag
3
-3
1
33
Viking FK
Viking FK
3
-4
1
34
FC Porto
FC Porto
3
-4
0
35
OSC Lille
OSC Lille
3
-6
0
36
SK Slovan Bratislava
SK Slovan Bratislava
3
-12
0
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