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«VAR kreiert grossen Schaden»:Spurs-Trainer Conte wütet nach aberkanntem Treffer

Emotions-Achterbahn und ein hässiger Trainer
Ganz grosses VAR-Theater in der Champions League

Der VAR sorgt gleich bei zwei CL-Partien am Mittwoch für ordentlich Chaos. In Madrid gibts Drama nach dem Schlusspfiff, in London wird der Video-Schiri zum Party-Crasher.
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Spurs-Trainer Conte tobt nach dem aberkannten Siegtreffer seines Teams.
Foto: keystone-sda.ch

Riesiger Jubel in Nordlondon. In der fünften Minute der Nachspielzeit schiesst Harry Kane die Spurs gegen Sporting Lissabon zum Sieg. Fans, Spieler und Staff liegen sich in den Armen. Dann aber die grosse Ernüchterung: Der VAR erkennt das Tor des englischen Nati-Stars nach satten fünf Minuten Videostudium ab. Offenbar soll Kane im Abseits gestanden haben.

Während den Fans der Spurs die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben steht, flippt der Trainer der Spurs so richtig aus und geht auf Schiri Danny Makkelie los. Dieser lässt sich die Schimpftirade des Italieners nicht bieten und zeigt direkt Rot.

«Der Video-Assistent richtet viel Schaden an»

Auch später bei der Pressekonferenz ist der Vulkan Conte noch nicht abgekühlt. «Der Video-Assistent richtet viel Schaden an», teilt der Italiener aus. «Ich möchte sehen, ob er in einem anderen Stadion einer grossen Mannschaft bereit ist, diese Art von Tor zurückzunehmen. Ich würde das gerne wissen», schiesst Conte weiter in Richtung des niederländischen Schiedsrichters und seinem Video-Assistenten.

Hätte der Treffer von Kane gezählt, stünde Tottenham bereits im Achtelfinale der Königsklasse. Nun müssen die Spurs nächsten Dienstag bei Marseille noch einen Punkt holen – auch das ganz zum Unmut Contes: «Ich weiss nicht, warum wir jetzt noch etwas holen müssen. Wir haben eigentlich verdient gewonnen. Aber wir wissen, was passiert ist.»

Penalty-Entscheidung nach Schlusspfiff

Auch im Champions-League-Kracher Atlético gegen Leverkusen sorgt der Video-Assistent in den Schlussminuten für Chaos pur. In der 95. Spielminute pfeift Schiedsrichter Clément Turpin die hart umkämpfte Partie im Metropolitano nach einem misslungenen Atlético-Eckball ab. Die Madrilenen toben, wollen ein strafbares Handspiel bei der Werkself gesehen haben.

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Obwohl das Spiel schon zu Ende ist, schaut sich der Franzose die Partie auf dem Bildschirm an und entscheidet folgerichtig in der 99. Minute (!) auf Elfmeter – ganz zum Unverständnis von Leverkusen-Coach Xabi Alonso: «Für mich war es kein strafbares Handspiel, das habe ich dem Schiedsrichter auch so mitgeteilt.»

Ob gerechtfertigt oder nicht: Aus dem Elfer in letzter Sekunde kann Atlético nicht Kapital schlagen. Leverkusen-Goalie Hradecky hält gegen Carrasco mirakulös. Atlético knallt den ersten Nachschuss dann an die Latte, haut den zweiten übers Tor und vergeigt damit die Achtelfinal-Quali. Sehr zur Freude des FC Porto: Die Portugiesen stehen dank des Dramas in Madrid fix im Achtelfinal der Königsklasse.

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Champions League 26/27
Mannschaft
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PT
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Paris Saint-Germain
Paris Saint-Germain
1
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3
2
Bayern München
Bayern München
1
5
3
3
FC Barcelona
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1
4
3
4
Manchester United
Manchester United
1
4
3
5
Como 1907
Como 1907
1
3
3
6
Sporting Lissabon
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1
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3
6
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
1
2
3
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Manchester City
Manchester City
1
2
3
9
Aston Villa
Aston Villa
1
1
3
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RC Lens
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1
3
9
Real Betis Balompie
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1
1
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12
Borussia Dortmund
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1
3
13
Liverpool FC
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1
1
3
13
Real Madrid
Real Madrid
1
1
3
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Arsenal FC
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1
1
3
16
AEK Athen
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1
1
3
17
AS Rom
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1
0
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FC Shakhtar Donetsk
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1
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1
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Fenerbahce Istanbul
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PSV Eindhoven
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Villarreal CF
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0
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FC Brügge
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OSC Lille
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SK Slavia Prag
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Atletico Madrid
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Inter Mailand
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LASK Linz
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SSC Neapel
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Galatasaray SK
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Viking FK
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FC Porto
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RB Leipzig
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Feyenoord Rotterdam
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Sabah FC Masazir
Sabah FC Masazir
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SK Slovan Bratislava
SK Slovan Bratislava
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-5
0
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Bodö/Glimt
Bodö/Glimt
1
-5
0
Playoffs
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