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YB-Sportchef Spycher nach bitterem CL-Aus:«Wir hätten es verdient, in der Champions League zu spielen»

«Unverständnis und Frust»
Die Spycher-Abrechnung nach dem YB-Aus in Belgrad

YB-Sportchef Christoph Spycher haderte mit der Effizienz seiner Mannschaft, mit Roter Stern und mit der Uefa. Er sprach von «Unverständnis und Frust.»
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Alain Kunz aus Belgrad
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Stich ins YB-Herz: Aleksa Vukanovic trifft zum 1:0 für Roter Stern Belgrad.
Foto: Claudio De Capitani/freshfocus

Er wirkte gefasst, wie er halt immer wirkt. Spycher mochte den Stab nicht über seine junge Mannschaft brechen, betonte immer wieder, dass er leistungsmässig zufrieden war. «Es mangelte vor allem an der Effizienz.»

Doch dann liess er seiner ersten Analyse einen Satz folgen, der für Spychersche Verhältnisse einem Emotionsausbruch gleichkommt: «Es ist auch Unverständnis da, dass wir nur dreieinhalb Halbzeiten gespielt haben.» Was wollte der Sportchef damit andeuten? «Es ist schade, haben wir in der zweiten Halbzeit mehr oder weniger 25 Minuten nicht Fussball gespielt. Da muss die Uefa schon Überlegungen anstellen, dass der Ball mehr im Spiel ist. Da ist Unverständnis da. Plus Frust. Doch das kam ja nicht unerwartet. Es ist etwas, mit dem wir uns auch befasst haben. Schade ist nur, dass sich nicht alle damit befasst haben.»

Spycher weiter: «Trotz der riesigen Enttäuschung ist es ja nicht so, dass Europa fertig ist. Jetzt gehts in die Europa League. Und diese Mannschaft hat gezeigt, dass sie auf diesem Niveau zu etwas fähig ist. Wir ‹grännen› jetzt nicht, sondern wollen eine ganz gute europäische Kampagne spielen.»

Bitter enttäuscht waren sie natürlich alle. Der Mann aus Belgrad, Miralem, Sulejmani, der bei seinem ersten Spiel gegen Roter Stern so gerne den serbischen Medien als strahlender Sieger hätte Antwort geben wollen und nun als geschlagener Hund dastand. Wie auch Christian Fassnacht, dem die abgrundtiefe Enttäuschung ins Gesicht geschrieben stand. «Es herrscht eine riesige innerliche Leere.» Und wie will er die auffüllen? «Ich weiss es nicht.»

Der Grundtenor bei allen: Mit YB ist die eigentlich bessere Mannschaft ausgeschieden. Und doch schauten sie alle schnell wieder einigermassen nach vorne. So auch Fassnacht, der sich endlich ein bisschen Losglück für die Europa League wünschte, das YB zuletzt nicht gehabt hatte.

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Unverdiente Belgrad-Führung:Dieser Vukanovic-Treffer ist der Stich ins YB-Herz
Champions League 26/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Paris Saint-Germain
Paris Saint-Germain
1
5
3
2
Bayern München
Bayern München
1
5
3
3
FC Barcelona
FC Barcelona
1
4
3
4
Manchester United
Manchester United
1
4
3
5
Como 1907
Como 1907
1
3
3
6
Sporting Lissabon
Sporting Lissabon
1
2
3
6
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
1
2
3
8
Manchester City
Manchester City
1
2
3
9
Aston Villa
Aston Villa
1
1
3
9
RC Lens
RC Lens
1
1
3
9
Real Betis Balompie
Real Betis Balompie
1
1
3
12
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
1
1
3
13
Liverpool FC
Liverpool FC
1
1
3
13
Real Madrid
Real Madrid
1
1
3
15
Arsenal FC
Arsenal FC
1
1
3
16
AEK Athen
AEK Athen
1
1
3
17
AS Rom
AS Rom
1
0
1
17
FC Shakhtar Donetsk
FC Shakhtar Donetsk
1
0
1
19
Fenerbahce Istanbul
Fenerbahce Istanbul
1
0
1
19
PSV Eindhoven
PSV Eindhoven
1
0
1
21
Villarreal CF
Villarreal CF
1
-1
0
22
FC Brügge
FC Brügge
1
-1
0
22
OSC Lille
OSC Lille
1
-1
0
22
SK Slavia Prag
SK Slavia Prag
1
-1
0
25
Atletico Madrid
Atletico Madrid
1
-1
0
25
Inter Mailand
Inter Mailand
1
-1
0
27
LASK Linz
LASK Linz
1
-1
0
27
SSC Neapel
SSC Neapel
1
-1
0
29
Galatasaray SK
Galatasaray SK
1
-2
0
29
Viking FK
Viking FK
1
-2
0
31
FC Porto
FC Porto
1
-2
0
32
RB Leipzig
RB Leipzig
1
-3
0
33
Feyenoord Rotterdam
Feyenoord Rotterdam
1
-4
0
34
Sabah FC Masazir
Sabah FC Masazir
1
-4
0
35
SK Slovan Bratislava
SK Slovan Bratislava
1
-5
0
36
Bodö/Glimt
Bodö/Glimt
1
-5
0
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