Champions-League-Out für den BVB
Verlässt Haaland jetzt die Dortmunder?

Der BVB fliegt hochkant aus der Champions League. Das könnte den Klub letztlich teuer zu stehen kommen. Insbesondere aufgrund einer Personalie.
Kommentieren
1/6
Kann der BVB seinen Superstar nicht mehr finanzieren?
Foto: imago images/MIS

«Die letzte Hoffnung, Haaland über den Sommer hinaus vielleicht doch noch irgendwie zu halten, dürfte nach diesem blamablen Auftritt dahin sein.» Dieses vernichtende Fazit zieht SPORT1-Chefreporter Patrick Berger in seiner Kolumne.

Der BVB kassierte in Lissabon eine empfindliche 1:3-Pleite und muss sich bereits nach der Gruppenphase aus der Champions League verabschieden. Als erste deutsche Mannschaft in der Geschichte der CL scheitern sie in der Gruppenphase nach einem Traumstart mit sechs Punkten. Ein Misserfolg, der weitreichende Konsequenzen mit sich bringt – insbesondere finanzieller Natur.

Ein Sieg in der Gruppenphase bringt 2,8 Millionen Euro. Die Qualifikation für das Achtelfinale schenkt weitere 10 Millionen Euro ein. Von dort weg steigen die Summen rasant. Dem BVB gehen wahnsinnige Beträge flöten.

BVB-Bosse wollen Gehalt von Haaland verdoppeln

Geld, das insbesondere in der Corona-Zeit von Nöten wäre und im Hinblick auf den Sommer matchentscheidend sein könnte. Oberste Priorität geniesst ein Verbleib von Superstar Erling Haaland (21). Der Mittwochabend hat wieder einmal schonungslos aufgezeigt, wie brutal abhängig der BVB von seinem Torgarant ist.

Am Dienstag berichtete «Sky», dass die Bosse von Dortmund zurzeit an einem neuen Paket für den Norweger basteln. Dem Vernehmen nach soll der Stürmer zurzeit acht bis neun Millionen Euro jährlich einstreichen. Der BVB will Haaland mit einer Verdoppelung des Gehaltes von einer weiteren gemeinsamen Saison überzeugen. Die Champions-League-Millionen hätte man bestimmt mit Handkuss genommen, um diese Mission erfolgreich zu gestalten.

«Spiele Fussball, um Titel zu gewinnen»

Gelingt der Deal mit dem Norweger, stellt sich trotzdem die Frage, ob das nötige Kleingeld vorhanden ist, um ihm eine Mannschaft an die Seite zu stellen, die um einen Titel mitspielen kann.

In einem Interview mit der «Sport Bild» sagte der Norweger kurz nach seinem Wechsel von Salzburg nach Dortmund: «Ich spiele Fussball, um Titel zu gewinnen.» Der BVB ist gefordert. (nab)

0:49
Scherz-Trickshot von Foletti:Nati-Goalie-Trainer imitiert BVB-Star Haaland


Champions League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Arsenal FC
Arsenal FC
8
19
24
2
Bayern München
Bayern München
8
14
21
3
Liverpool FC
Liverpool FC
8
12
18
4
Tottenham Hotspur
Tottenham Hotspur
8
10
17
5
FC Barcelona
FC Barcelona
8
8
16
6
Chelsea FC
Chelsea FC
8
7
16
7
Sporting Lissabon
Sporting Lissabon
8
6
16
8
Manchester City
Manchester City
8
6
16
9
Real Madrid
Real Madrid
8
9
15
10
Inter Mailand
Inter Mailand
8
8
15
11
Paris Saint-Germain
Paris Saint-Germain
8
10
14
12
Newcastle United
Newcastle United
8
10
14
13
Juventus Turin
Juventus Turin
8
4
13
14
Atletico Madrid
Atletico Madrid
8
2
13
15
Atalanta BC
Atalanta BC
8
0
13
16
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
8
-1
12
17
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
8
2
11
18
Olympiakos Piräus
Olympiakos Piräus
8
-4
11
19
FC Brügge
FC Brügge
8
-2
10
20
Galatasaray SK
Galatasaray SK
8
-2
10
21
AS Monaco
AS Monaco
8
-6
10
22
Qarabag FK
Qarabag FK
8
-8
10
23
Bodö/Glimt
Bodö/Glimt
8
-1
9
24
SL Benfica
SL Benfica
8
-2
9
25
Olympique Marseille
Olympique Marseille
8
-3
9
26
Pafos FC
Pafos FC
8
-3
9
27
Union Saint-Gilloise
Union Saint-Gilloise
8
-9
9
28
PSV Eindhoven
PSV Eindhoven
8
0
8
29
Athletic Bilbao
Athletic Bilbao
8
-5
8
30
SSC Neapel
SSC Neapel
8
-6
8
31
FC Kopenhagen
FC Kopenhagen
8
-9
8
32
Ajax Amsterdam
Ajax Amsterdam
8
-13
6
33
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
8
-11
4
34
SK Slavia Prag
SK Slavia Prag
8
-14
3
35
Villarreal CF
Villarreal CF
8
-13
1
36
FC Kairat Almaty
FC Kairat Almaty
8
-15
1
Playoffs
Qualifikationsspiele
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen