Fassnacht hätte sich selbst Rot gegeben
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Ärgerliches Eigentor:YB fliegt aus der Champions League

Berner rasseln aus CL-Quali
YB hat Hoarau-Schock noch nicht überwunden

Zum ersten Mal seit Ende der Ära «Guillaume Hoarau» galt es für YB in Dänemark ernst. Prompt scheiterten die Berner kolossal. Ein Kommentar von BLICK-Fussballreporter Alain Kunz.
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BLICK-Fussballreporter Alain Kunz.
Alain Kunz

Es ist das erste wichtige YB-Spiel ohne Guillaume Hoarau im Kader. Und es ist das schlimmste seit Jahren. Zufall? Nein!

Es gibt Menschen, die füllen Räume aus. Die ändern eine Atmosphäre dank ihrer Präsenz. Sie müssen nichts tun. Sie müssen nichts sagen. Sie müssen einfach hier sein.

Guillaume Hoarau ist nach sechs Jahren erstmals nicht mehr dabei, als es um die Wurst geht. Natürlich hat YB nicht jedes Spiel gewonnen in diesen Jahren. Und in den Jahren vor dem Titel 2018 gab es auch ganz bittere europäische Klatschen. Aber seither? Seit YB den Fluch brach, trat es mit einem neuen Selbstverständnis auf, das Schlappen wie jene in Mitteljütland verhinderten. Es gab sie auch, die Niederlagen. Aber es waren solche auf Augenhöhe mit dem Gegner. Auch wenn der Manchester United oder Porto hiess.

Das hier war nicht ManUnited oder Porto. Sondern ein Klub aus Dänemark. Was ihn nicht davon abhielt, YB in der zweiten Halbzeit nach allen Regeln der Kunst zu sezieren.

Und als YB Hilfe von der Bank brauchte, was in den letzten Jahren eine grosse Stärke der Berner war, dann kam… nichts. Es war kein Hoarau draussen, wie so oft in der letzten Saison, der mit seiner Präsenz dem Team neues Leben einhauchte. Es war kein Nsame draussen, der reinkam – und traf. Wie in den Jahren zuvor. Es kam… nichts.

YB hat den Hoarau-Schock noch nicht überwunden. Das hat das Spiel in Herning gezeigt. Der Geist von Guillaume schwebte da bloss noch unsichtbar über den Akteuren. Aber er konnte keinen Einfluss mehr nehmen.

Jetzt gehts für den Schweizer Meister nur noch um die Europa League. Und darum, nicht wie 2015 auch diese zu vergeigen, als man nach einem schändlichen 0:3 gegen Karabach in Baku ausschied. Es war das einzige Mal, dass YB in den letzten sieben Saisons nicht in einer Gruppenphase war. Zumindest diese Katastrophe gilt es abzuwenden. Auch ohne Hoarau.

Champions League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Arsenal FC
Arsenal FC
8
19
24
2
Bayern München
Bayern München
8
14
21
3
Liverpool FC
Liverpool FC
8
12
18
4
Tottenham Hotspur
Tottenham Hotspur
8
10
17
5
FC Barcelona
FC Barcelona
8
8
16
6
Chelsea FC
Chelsea FC
8
7
16
7
Sporting Lissabon
Sporting Lissabon
8
6
16
8
Manchester City
Manchester City
8
6
16
9
Real Madrid
Real Madrid
8
9
15
10
Inter Mailand
Inter Mailand
8
8
15
11
Paris Saint-Germain
Paris Saint-Germain
8
10
14
12
Newcastle United
Newcastle United
8
10
14
13
Juventus Turin
Juventus Turin
8
4
13
14
Atletico Madrid
Atletico Madrid
8
2
13
15
Atalanta BC
Atalanta BC
8
0
13
16
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
8
-1
12
17
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
8
2
11
18
Olympiakos Piräus
Olympiakos Piräus
8
-4
11
19
FC Brügge
FC Brügge
8
-2
10
20
Galatasaray SK
Galatasaray SK
8
-2
10
21
AS Monaco
AS Monaco
8
-6
10
22
Qarabag FK
Qarabag FK
8
-8
10
23
Bodö/Glimt
Bodö/Glimt
8
-1
9
24
SL Benfica
SL Benfica
8
-2
9
25
Olympique Marseille
Olympique Marseille
8
-3
9
26
Pafos FC
Pafos FC
8
-3
9
27
Union Saint-Gilloise
Union Saint-Gilloise
8
-9
9
28
PSV Eindhoven
PSV Eindhoven
8
0
8
29
Athletic Bilbao
Athletic Bilbao
8
-5
8
30
SSC Neapel
SSC Neapel
8
-6
8
31
FC Kopenhagen
FC Kopenhagen
8
-9
8
32
Ajax Amsterdam
Ajax Amsterdam
8
-13
6
33
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
8
-11
4
34
SK Slavia Prag
SK Slavia Prag
8
-14
3
35
Villarreal CF
Villarreal CF
8
-13
1
36
FC Kairat Almaty
FC Kairat Almaty
8
-15
1
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