Foto: Roger Albrecht/freshfocus

Jetsetter und Internet-Millionär Liotard-Vogt
Was läuft da zwischen dem Nestlé-Erben und dem FC Schaffhausen?

Seit einem Jahr sind in Schaffhausen Roland Klein und Murat Yakin am Ruder. Jetzt könnte Glamour-Geschäftsmann Patrick Liotard-Vogt beim Challenge-League-Klub mit ins Boot kommen.
Kommentieren
1/10
Jetsetter Patrick Liotard-Vogt: Steigt er beim FC Schaffhausen ein?
Foto: Thomas Lüthi
Matthias Dubach

Es ist das Kellerduell der Challenge League, das Schaffhausen am Dienstag gegen Schlusslicht Chiasso für sich entscheidet. Unter den wenigen Zaungästen, die trotz Corona-Einschränkungen ins Stadion dürfen, befindet sich ein rothaariger Bartträger.

Es handelt sich um Unternehmer Patrick Liotard-Vogt (36), ein Erbe des früheren Nestlé-CEO und einer der schillerndsten Vertreter der Schweizer Champagner-Gesellschaft.

BLICK erfuhr: Der Zürcher Jetsetter und Internet-Millionär steht vor einem Einstieg beim FCS! Offenbar geht es um eine Minderheitsbeteiligung für einen kleinen Millionenbetrag beim Challenge-League-Klub, der seit einem Jahr von Besitzer Roland Klein und Trainer Murat Yakin geführt wird.

Luxus-Hotel in der Karibik

Das Chiasso-Spiel verfolgt Liotard-Vogt an der Seite von Klein. Kommt der Deal mit dem Nestlé-Erben zustande, könnten die Super-League-Pläne bei den Nordschweizern womöglich plötzlich konkret werden. Der Jetsetter ist finanziell potent – auch wenn in der Vergangenheit Betreibungen, darunter von Ex-Basel-Star David Degen, trotz Begleichung für Aufsehen sorgten.

Auf St. Kitts betreibt der Investor ein Luxushotel, die Karibik-Insel war die letzten Jahren auch sein Lebensmittelpunkt. Nach seinem Hochzeitsantrag letzten Silvester an Bloggerin Sandra Bauknecht wird das Paar nun aber wieder in die Schweiz ziehen, eine Zehn-Millionen-Villa in Uetikon am Zürichsee wird auf Ende 2020 bezugsbereit sein.

Er gründete Facebook für Reiche

Zuletzt ist Liotard-Vogt als Verwaltungsratspräsident bei seiner börsenkotierten Erfindung «Asmallworld», einem Facebook-Pendant für Reiche, ausgestiegen. In diesem Frühling hatte er sich dafür interessiert, das zum Verkauf stehende Nobelhotel Atlantis in Zürich zu erwerben. Sein Angebot: 100 Millionen Franken.

Den Zuschlag hat der Nestlé-Erbe allerdings nicht bekommen. Hat er nun mit dem FCS ein neues Betätigungsfeld gefunden? FCS-Boss Roland Klein war für BLICK nicht erreichbar.

Challenge League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Vaduz
FC Vaduz
27
27
62
2
FC Aarau
FC Aarau
26
20
59
3
Yverdon Sport FC
Yverdon Sport FC
27
16
47
4
FC Stade-Lausanne-Ouchy
FC Stade-Lausanne-Ouchy
27
9
39
5
Neuchatel Xamax FCS
Neuchatel Xamax FCS
26
0
36
6
FC Rapperswil-Jona
FC Rapperswil-Jona
27
-12
29
7
FC Stade Nyonnais
FC Stade Nyonnais
27
-7
27
8
FC Wil
FC Wil
26
-15
27
9
FC Etoile Carouge
FC Etoile Carouge
26
-11
25
10
AC Bellinzona
AC Bellinzona
27
-27
18
Aufstieg
Aufstiegsspiel
Abstieg
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen