Foto: Pascal Muller/freshfocus

Happy Schneuwly bei Lausanne
«In Luzern habe ich mich nicht mehr wohl gefühlt»

Seit gut elf Wochen spielt Christian Schneuwly (31) nun bei Lausanne. Seinen Abgang beim FCL bereut er nicht. Im Gegenteil.
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Christian Schneuwly spielt seit elf Wochen bei Lausanne in der Challenge League.
Foto: Pascal Muller/freshfocus
Marco Mäder

Wie ein kleines Erdbeben rüttelt die Meldung Ende Juli durch die Innerschweiz. «Christian Schneuwly verlässt den FCL per sofort», gibt der FC Luzern bekannt. Trotz gültigem Vertrag bis 2020. 

«Der Wechsel-Wunsch ist von mir aus gekommen», schaut Schneuwly elf Wochen später zurück. «Mir ist bewusst, dass das aussergewöhnlich ist, aber ich habe mich nicht mehr wohl gefühlt. Es kam nicht mehr von Herzen. Luzern konnte mir auf offene Fragen keine Antwort mehr geben, deshalb musste ich etwas ändern.»

Mittlerweile kickt er bei Lausanne in der Challenge League. Mit einem Tor und zwei Assists hat er einen grossen Anteil daran, dass der Klub an der Tabellenspitze steht. «Ich bin sehr zufrieden», sagt der gebürtige Fribourger. Er ist froh, dass der Transfer so schnell geklappt hat und er nun wieder näher bei der Familie sein kann. «Es war immer klar, dass ich zurück in die Region zu meinem Umfeld ziehen möchte, falls ich Luzern verlassen sollte. Auch aufgrund meines Sohnes, der demnächst drei Jahre alt wird. Mit Lausanne passt das alles.»

Schneuwly wohnt in Fribourg, er pendelt hin und her.

Kein Millionen-Vertrag

Lausanne hat Grosses vor. Mit dem milliardenschweren Chemiekonzern «Ineos» als Investor wollen die Waadtländer so schnell wie möglich in die Super League. «Lausanne ist ein grosses Projekt. Klar, der Aufstieg ist unser Ziel, aber wir dürfen nicht den Kopf verlieren. Der Mai ist noch weit entfernt. Es ist eine Floskel, ich weiss, aber es ist halt wirklich so: Wir müssen Spiel für Spiel nehmen», bleibt Schneuwly cool.

Auf die Frage, ob er sich mit dem Wechsel zum Millionär gemacht hat, antwortet der 31-Jährige mit einem lauten Lachen. «Nein, das hab ich nicht», sagt er anschliessend. «Geld ist wichtig, aber nicht das Wichtigste. Ich bin dankbar, dass ich in meinem Alter noch einen Zweijahresvertrag unterschreiben durfte. Das Wichtigste ist, dass ich wieder näher bei meiner Familie und meinen Freunden bin.»

Seine Vertragsauflösung in Luzern bereut er nicht. Im Gegenteil. «Es stimmt alles, die Infrastruktur ist top. Demnächst gibt es ein neues Trainingszentrum und ein neues Stadion. Wir haben die Chance, in die Super League aufzusteigen. Es war ein Super-Wechsel für mich. Es stimmt alles», sagt er. Man merkt ihm an, dass er glücklich ist.

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Challenge League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Vaduz
FC Vaduz
18
25
45
2
FC Aarau
FC Aarau
18
13
42
3
Yverdon Sport FC
Yverdon Sport FC
18
11
33
4
FC Stade-Lausanne-Ouchy
FC Stade-Lausanne-Ouchy
18
9
29
5
Neuchatel Xamax FCS
Neuchatel Xamax FCS
18
1
25
6
FC Rapperswil-Jona
FC Rapperswil-Jona
18
-8
19
7
FC Wil
FC Wil
18
-12
19
8
FC Stade Nyonnais
FC Stade Nyonnais
18
-6
18
9
FC Etoile Carouge
FC Etoile Carouge
18
-11
13
10
AC Bellinzona
AC Bellinzona
18
-22
10
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