Servette ist wieder erstklassig! Dank des 3:1 über Erzrivale Lausanne kehren die Genfer in die Elite zurück.
Nur rechnen können sie nicht, in Genf. Es ist erst eine von drei Minuten nachgespielt im Stade de Genève, als alle Dämme brechen. Die Fans fluten das Terrain, die Eckfahnen werden eingesammelt, die Spieler abgeknutscht. Aber es ist zu früh! Schiri San hat noch nicht abgepfiffen. Es bleiben nicht ganz drei Minuten.
Der Stadionspeaker gibt alles, um die Fans verbal vom Feld zu treiben. «Bitte, bitte verlässt dass Spielfeld. Sonst ist der Aufstieg nicht perfekt. Sonst kann das Spiel nicht gewertet werden.» Seine Stimme überschlägt sich. Er ist kurz vor dem Zusammenbruch... Aber er schafft es. Der Held des Abends!
Das Feld ist bald wieder frei. Die Cornerfahnen werden eingepflanzt. San lässt dann noch ein paar Sekunden spielen – und pfeift ab. Dann ist es offiziell. Dann erst. Der zweite Platzsturm ist der richtige. Und er ist der Beginn einer endlosen Genfer Partynacht!
Natürlich. Der letzte Aufstieg 2011 war auch frenetisch gefeiert worden. Aber es fehlte die allerletzte Hingabe gegenüber einem Team, das damals schon in der Bredouille steckte. Mit Majid Pishyar steht dem Klub ein später als Hochstapler entlarvter Iraner vor, der zu Grössenwahnsinn neigt. Als einziger der Aufstiegsjungs 2019 war Christopher Routis schon damals dabei: «Ich bin überglücklich. Dieser Klub verdient es so sehr, wieder oben zu sein!»
Auch, weil dieses Servette Genf ist. Finanzmetropole. Zweitgrösste Schweizer Stadt. Alles eigenfinanziert. Alles homemade. Auch der Trainer: Alain Geiger, Servette-Legende.
Unter der Regie eines einmal mehr überragenden Miroslav Stevanovic ringt Servette Lausanne nieder. Trotz Flautenmomenten. Der Serbe selber bucht das 1:0 in Halbzeit eins. Goalie Frick setzt sich ein Ei ins eigene Netz. 1:1. Dann scheint alles möglich. Bis Alexandre Alphonse das 2:1 bucht. Assist, natürlich: Stevanovic. Dass 18-jährige Eigengewächs Imeri macht den Deckel drauf. Irgendwie symptomatisch für dieses neue, positive Servette. Ein Genfer Servette. Die Liga freut sich mit Servette.
Nutze das Feature «Follow My Team» für Fussball- und Eishockey-Fans. Folge deinem Lieblingsverein ganz egal ob Super League oder National League – oder etwa auch bei den Nationalteams und in den internationalen Top-Ligen. So erhältst du personalisierte Inhalte, jedes Spiel live aufs Handy und verpasst keine Story mehr. Jetzt followen!
Nutze das Feature «Follow My Team» für Fussball- und Eishockey-Fans. Folge deinem Lieblingsverein ganz egal ob Super League oder National League – oder etwa auch bei den Nationalteams und in den internationalen Top-Ligen. So erhältst du personalisierte Inhalte, jedes Spiel live aufs Handy und verpasst keine Story mehr. Jetzt followen!
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Stade-Lausanne-Ouchy | 9 | 14 | 21 | |
2 | FC Winterthur | 9 | 11 | 18 | |
3 | Yverdon Sport FC | 9 | 5 | 16 | |
4 | SC Kriens | 9 | 5 | 14 | |
5 | FC Aarau | 9 | -2 | 12 | |
6 | Neuchatel Xamax FCS | 9 | -5 | 12 | |
7 | FC Rapperswil-Jona | 9 | -1 | 10 | |
8 | FC Etoile Carouge | 9 | -4 | 9 | |
9 | FC Wil | 9 | -6 | 9 | |
10 | FC Stade Nyonnais | 9 | -17 | 2 |