Brisanter Spitzenkampf
Wil-Sforza fordert GC-Forte heraus

2729 Tage nach seinem Rauswurf kehrt Ciriaco zu den Grasshoppers zurück.
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2012 tritt Uli Forte die Nachfolge von Sforza an.
Foto: Keystone
Max Kern

Kennen Sie den GC-Trainer in diesem Jahrtausend, der am längsten im Amt war? Nein, es ist nicht einer der beiden Meistertrainer Bidu Zaugg (Titel 2001) oder Marcel Koller (2003), es ist Ciri Sforza (49). Heute, siebeneinhalb Jahre nach der Entlassung, kommt er erstmals als Übungsleiter in den Letzi zurück. Und trifft ausgerechnet auf Uli Forte, der Mitte April 2012 seinen Job bei GC erbte.

Ein spezielles Spiel, nicht wahr?

Noch aussergewöhnlicher macht das Ganze, dass Sforza mit Provinzklub FC Wil nicht als Kellerkind der Challenge League anreist. Sondern einen Rang vor dem Rekordmeister liegt, der erstmals seit 70 Jahren wieder durch die 2. Liga tingelt.

Wil Rang 2. GC Rang 3. Wer hätte das Anfangs Saison gedacht?

Tag der Rache heute für Sforza, 2729 (!) nach dem Rauswurf damals? Nein, findet Sforza. Und sagt zu BLICK: «Natürlich war die ganze Situation damals nicht einfach. Aber: Ich bin auf meinem Weg. Ich schaue nicht zurück. Dieses Spiel am Samstag hat auch nichts mit Uli Forte zu tun.»

Das Hinspiel in Wil ging für Sforzas Jugend-Truppe (7 oder 8 Spieler könnten jeweils für die U21 auflaufen) noch 0:1 verloren.

Seither überrascht Wil die Liga. Zuletzt machten Sforzas Küken gegen Leader Lausanne aus einem 0:2-Rückstand noch ein 2:2. Forte: «Wil macht’s sehr gut. Wir brauchen eine gute Leistung, für einmal über 90 Minuten.»

Sforza: «Wir spielen verdient vorne mit. Die Jungs machen hier eine sehr gute Entwicklung.»

Sforza war zwischen Juli 2009 und seiner Entlassung ganze 1008 Tage bei GC. Zaugg, Meister 2001, nur 493. Und Koller, der den 27. und letzten Titel holte? 592. Der heutige Basel-Trainer wurde übrigens nach einer Niederlage in Wil gefeuert.

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1
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14
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2
FC Winterthur
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9
11
18
3
Yverdon Sport FC
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9
5
16
4
SC Kriens
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9
5
14
5
FC Aarau
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12
6
Neuchatel Xamax FCS
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-5
12
7
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9
-1
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