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Trainer Smiljanic zur Zukunft:«Aarau gehört in die Super League»

Wunden lecken im Brügglifeld
Bleibt Smiljanic Aarau-Trainer?

Wundenlecken auf dem Brügglifeld nach dem Challenge-League-Finale. Wie es mit Trainer Boris Smiljanic nach dem erneuten Aarauer Nicht-Aufstieg weitergeht, scheint offen.
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Aarau-Trainer Boris Smiljanic: Die Saison endet ohne Happyend, der FCA verpasst die Barrage.
Foto: Marc Schumacher/freshfocus
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Matthias DubachLeiter Reporter-Pool Blick Sport

Die Super League wird auf zwölf Teams aufgestockt, doch Aarau fehlt. In der letzten Runde kommt der FCA nie in die Nähe des Wunders, es doch noch in die Barrage zu schaffen. Wunden lecken im Brügglifeld. Wie schon vor einem Jahr landet Aarau auf dem «Ledermedaillen»-Rang der Challenge League. Letztes Jahr war es das Drama mit dem wertlosen dritten Rang, diesmal der ebenso wertlose vierte Rang.

Trainer Boris Smiljanic (46) sagt: «Die Enttäuschung ist da. Aarau gehört in die Super League, alleine, wenn man die Zuschauerzahlen sieht. Das letzte Meisterschaftsviertel war vielleicht nicht grandios, aber es war sehr gut. Hätten wir im dritten Viertel den einen oder anderen Punkt mehr geholt, hätte es wahrscheinlich gereicht.»

Smiljanic übernahm auf dem Brügglifeld im November von Stephan Keller (43). Die Mission war klar: In der Saison, in der der Aufstieg durch die Ligaaufstockung so einfach wie noch nie war, die Super League zu erreichen.

Der FCA ist im Umbruch

Zwar kehrte Aarau nach einer Krise nach der Winterpause unerwartet doch wieder in den Kreis der Aufstiegsanwärter zurück. Und scheiterte dann doch gegen die drei Waadtländer Klubs Yverdon, Lausanne und Stade-Lausanne-Ouchy.

Wie weiter in Aarau? Der Klub ist im Umbruch. Spieler wie Shkelzen Gashi oder Goalie Simon Enzler wurden vor dem Spiel gegen Lausanne verabschiedet, auch Präsident Philipp Bonorand tritt ab.

Bleibt der Trainer? Ob der FCA mit Smiljanic in die neue Saison geht, scheint nicht so richtig in Stein gemeisselt zu sein. Auf dem Brügglifeld heisst es, dass zuerst eine ausgedehnte Analyse der Meisterschaft nötig sei und alles unter die Lupe genommen werden müsse.

Auch Smiljanic selber zögert etwas mit einer Antwort, ob er nächste Saison weiter beim FCA in der Challenge League arbeitet: «Man wird sicher das eine oder andere noch ansprechen. Aber einen Vertrag habe ich.» Er besitzt einen normalen Arbeitsvertrag mit Kündigungsfrist. Was dieser wert ist, werden die nächsten Wochen zeigen.

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Challenge League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Stade-Lausanne-Ouchy
FC Stade-Lausanne-Ouchy
9
14
21
2
FC Winterthur
FC Winterthur
9
11
18
3
Yverdon Sport FC
Yverdon Sport FC
9
5
16
4
SC Kriens
SC Kriens
9
5
14
5
FC Aarau
FC Aarau
9
-2
12
6
Neuchatel Xamax FCS
Neuchatel Xamax FCS
9
-5
12
7
FC Rapperswil-Jona
FC Rapperswil-Jona
9
-1
10
8
FC Etoile Carouge
FC Etoile Carouge
9
-4
9
9
FC Wil
FC Wil
9
-6
9
10
FC Stade Nyonnais
FC Stade Nyonnais
9
-17
2
Aufstieg
Aufstiegsspiel
Abstieg
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