Wil dreht die Partie mit zwei Doppelschlägen
Bei Aarau flattern im Kampf um die Barrage die Nerven

Verschenkt der FCA jetzt auch noch den Barrageplatz? Aarau verliert trotz 2:0-Führung gegen den FC Wil und präsentiert sich im Spiel gleich mehrfach völlig von der Rolle.
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Völlig bediente Aarauer.
Foto: Marc Schumacher/freshfocus
Nicolas HorniRedaktor Blick

Beim FCA flattern die Nerven! Die Rüebliländer verlieren am Freitagabend gegen den FC Wil mit 4:2 und müssen plötzlich um den Barrageplatz zittern. Denn Aarau wartet seit Anfang März und damit neun Spielen auf einen Sieg – und Carouge rückt wieder bedrohlich heran.

Und das, obwohl den Aarauern der Start in die Partie so richtig gelingt! Zwar hat Wil in den Startminuten mehr Spielanteile, doch Valon Fazliu, der vor dem Spiel noch für seine 100 Pflichtspiele im FCA-Dress geehrt wird, schiesst die Aarauer per Traum-Knaller nach 18 Minuten in Front. Eine knappe Viertelstunde drauf ist es Nikola Gjorgev, der – wieder entgegen des Spielverlaufs – den zweiten Aarauer Treffer erzielt.

Doch kurz vor der Pause schlagen sich die Aarauer dann selber. Zuerst verstolpert Aarau-Captain Jäckle übel den Ball. Abazi profitiert, legt rüber auf Maier, der den Ball toll in die weite Ecke haut. Gedanklich wohl schon in der Kabine, verpennen die Aarauer dann auch gleich den Wiederanpfiff nach dem ersten Gegentreffer. Wil-Goalie Muslija spielt den Ball tief auf Abazi, der wieder einen Teamkollegen stark bedient. Akinola spitzelt den Ball zum Ausgleich ins Netz.

In der zweiten Halbzeit offensiv inexistent

Ein Weckruf scheint der Wiler Doppelschlag kurz vor der Pause nicht gewesen zu sein. Wil kontrolliert auch den Start in den zweiten Durchgang und belohnt sich nach 57 Minuten durch Neziri mit der verdienten Führung. Nur zwei Minuten drauf ist es wieder Maier, der per traumhaftem Lobb aus knapp 20 Metern schon früh die Aarauer Niederlage besiegelt. Denn: Offensiv ist die Elf von Brunello Iacopetta völlig ungefährlich – und muss deshalb nun einen Blick in den Rückspiegel auf das angerückte Etoile Carouge werfen.

Die Genfer gewinnen am Freitagabend mit 2:1 bei Neuchâtel Xamax. Der Rückstand der Genfer auf Aarau beträgt vor den letzten zwei Spielen noch drei Punkte. Am nächsten Freitag um 20.15 Uhr kommt es in Genf zum Direktduell.

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Challenge League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Stade-Lausanne-Ouchy
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9
14
21
2
FC Winterthur
FC Winterthur
9
11
18
3
Yverdon Sport FC
Yverdon Sport FC
9
5
16
4
SC Kriens
SC Kriens
9
5
14
5
FC Aarau
FC Aarau
9
-2
12
6
Neuchatel Xamax FCS
Neuchatel Xamax FCS
9
-5
12
7
FC Rapperswil-Jona
FC Rapperswil-Jona
9
-1
10
8
FC Etoile Carouge
FC Etoile Carouge
9
-4
9
9
FC Wil
FC Wil
9
-6
9
10
FC Stade Nyonnais
FC Stade Nyonnais
9
-17
2
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