Dr. Helmut Marko über Blick-F1-Legende Roger Benoit
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«Er kannte keine Gnade»:Dr. Helmut Marko über Blick-F1-Legende Roger Benoit

Zigarren, Zahlen, Zitate: Roger Benoit feiert sein Lebenswerk
F1-Prominenz feiert Reporterlegende Benoit bei Buchvernissage

Roger Benoit war an 826 Formel-1-Grands Prix vor Ort. Seine Geschichten dazu hat Autor Daniel Leu nun im Buch «Formel Wahnsinn» zusammengefasst. Am Montagabend wurde dieses nun im Rahmen einer Vernissage voller Anekdoten und prominenter Weggefährten gefeiert.
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Roger Benoit ist in der Welt der Formel 1 eine Legende.
Foto: DAVID BIEDERT

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Roger Benoit feiert Buchvernissage am Montagabend in Zürich
  • 826 Grands Prix besucht, etwa 100'000 Zigarren geraucht, 100 Weltreisen
  • Bernie Ecclestone fehlt krankheitsbedingt, Peter Sauber sorgt für Lacher
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Benjamin GwerderRedaktor Sport

Roger Benoit (77) ist eine Ausnahmeerscheinung im Journalismus – ein «Wahnsinniger», wie er sich selbst nicht ohne Stolz bezeichnet. Über 800 Formel-1-Grands Prix hat die Blick-Reporterlegende in seiner Karriere vor Ort miterlebt, näher dran als jeder andere Journalist in diesem Sport. Seit rund einem Monat liegt das Buch über ihn nun vor: «Formel Wahnsinn». Die Vernissage dazu fand am Montagabend im Ringier-Pressehaus in Zürich statt – ein Abend, der ganz im Zeichen seiner einzigartigen Karriere, seiner Geschichten und seiner Weggefährten stand. Einige Anekdoten dazu gibt es hier:

Auf den Spuren von Roger Benoit

Wie findet man den umtriebigen Roger Benoit im Formel-1-Paddock? Das verrät Ex-Sky-Moderatorin Tanja Bauer an der Buchvernissage von «Formel Wahnsinn». Sie kennt die Blick-Reporterlegende seit vielen Jahren. Benoit begleitete ihre ersten Schritte in der Königsklasse des Motorsports. «Ich habe Roger extrem viel zu verdanken», sagt sie – vor allem Geschichten, Hintergrundwissen und den Blick hinter die Kulissen der Formel 1. Und wie fand sie ihn jeweils im riesigen Fahrerlager? «Ganz einfach: Ich musste nur den Zigarrenstummeln folgen.» Am Ende dieser Spur sei Benoit jeweils aufgetaucht.

Zahlen eines Ausnahme-Reporters

Wo Roger Benoit auftaucht, sind grosse Zahlen und seine legendären Zigarren nicht weit. 826 Grands Prix hat er bisher vor Ort erlebt. Dafür ist er rund 100 Mal um die Welt gereist. Und dann jene Zahl, die für Lacher sorgte: schätzungsweise 100’000 Zigarren hat Benoit in dieser Zeit vernichtet. 

Roger Benoit: Ein Leben auf der Überholspur

Die Blick-Reporterlegende Roger Benoit kennt die Formel 1 wie kaum ein anderer. Im neuen Buch «Formel Wahnsinn» schaut er zurück auf über 825 Grand Prix und sein verrücktes Leben. Dabei verrät er einzigartige Anekdoten, unglaubliche Skandale und tragische Geschichten.

Das 272-seitige Buch gibts auf beobachter.ch/shop und in allen Buchhandlungen der Schweiz. ISBN 978-3-03875-643-9. Es kostet 48 Franken und ist ab sofort erhältlich.

Für Blick-Leserinnen und -Leser gibts ein unschlagbares Angebot. Klicke hier drauf und du erhältst das Buch für nur 38 statt 48 Franken.

Die Blick-Reporterlegende Roger Benoit kennt die Formel 1 wie kaum ein anderer. Im neuen Buch «Formel Wahnsinn» schaut er zurück auf über 825 Grand Prix und sein verrücktes Leben. Dabei verrät er einzigartige Anekdoten, unglaubliche Skandale und tragische Geschichten.

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Ecclestone fehlt – aber bleibt präsent

Der prominenteste Weggefährte Benoits fehlt am Montagabend: Bernie Ecclestone (96). Der frühere Formel-1-Boss kann aus gesundheitlichen Gründen nicht nach Zürich reisen. Benoit, der Tags zuvor noch mit Ecclestone telefonierte, weiss aber: «Er wäre aber sehr gerne gekommen».

Peter Sauber plaudert aus dem Nähkästchen

An Prominenz mangelt es dennoch nicht. Aus dem Nähkästchen plaudern Marc Surer, Peter Sauber und Dr. Helmut Marko über Benoit. Insbesondere Sauber sorgt für Lacher: Benoit habe bisweilen das Gefühl gehabt, sein Team gehöre ihm selbst. «Wenn es nicht gut lief, hat er uns so richtig runtergemacht – wie ein Vater seine Kinder.»

Zu Benoits wichtigsten Weggefährten zählen über die Jahre zudem Helmut Uhl («Bild»), Michael Schmidt («Auto, Motor und Sport»), Fotograf Lukas T. Gorys, Blick-Weggefährte Knut Bobzien sowie Tanja Bauer, die den Abend moderiert.

Ein Unterstützer mit Geschichte

Einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung des Abends leistete auch Roger Franz Wilfinger. Der Gründer des Sportgetränke-Herstellers KA-EX. Seine Verbindung zu Benoit reicht weit zurück: Als Kind habe er 1986 nach dem Grossen Preis von Ungarn erstmals einen Artikel von Benoit im Blick gelesen. «Das war mein erster Kontakt mit dieser Welt», sagt Wilfinger. Aus dieser frühen Faszination sei über die Jahre eine enge Wertschätzung entstanden – und letztlich auch die Unterstützung für diesen Abend.

Hinter dem Buch steckt viel Überzeugungsarbeit

Zum Abschluss der Vernissage wird auch der Buchautor Daniel Leu (49) auf die Bühne gebeten. Ein Jahr lang habe er Roger Benoit für das Werk, das nun bereits in der zweiten Auflage gedruckt wird, immer wieder motivieren müssen, erzählt er – kein einfaches Unterfangen. Umso grösser deshalb die Dankbarkeit am Ende dieses Prozesses. Leu richtet sich direkt an Benoit und bringt es mit zwei Worten auf den Punkt: «Danke, Wahnsinniger!»

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