Zahlensalat um Startnummern
Die magische 44 von Hamilton

Die Startnummern sind in der Formel 1 ein Thema für sich. Die Nummer 1 hat am meisten GPs gewonnen, dahinter folgt die 44 – vor allem wegen Sir Lewis Hamilton. Der Boxenstopp von Blick-Legende Roger Benoit.
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Lewis Hamilton hat mit der 44 auf seinem Auto 84 Formel-1-Rennen gewonnen.
Foto: Lukas Gorys

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Formel-1-Startnummer 1 gewann mit 232 Siegen die meisten Rennen seit 1950
  • Lewis Hamilton holte 84 von 85 Erfolgen der Nummer 44
  • Startnummer 12: Ayrton Senna führt mit 14 Siegen, Antonelli hat bereits 5
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Roger BenoitFormel-1-Experte

Reden wir mal über Zahlen. Genauer über die Startnummern der Formel 1. Endlich ein Thema, das den gestressten Weltverband FIA keine Nerven und Proteste kostet oder Überstunden beschert.

Die Regeln sind klar: Jeder Fahrer darf seine Startnummer selbst auswählen, wenn sie nicht schon besetzt ist. Tritt ein Fahrer zurück, dann ist dessen Startnummer drei Jahre lang tabu für alle.

Keine Überraschung, dass die Startnummer 1 (seit über 20 Jahren ist diese für den Weltmeister reserviert), mit 232 Siegen vorne liegt. Oder jeder fünfte WM-Lauf seit 1950 wurde mit der 1 gewonnen. Erfolgreichster Fahrer mit der Nummer 1 bleibt Michael Schumacher mit 52 Triumphen.

Hamiltons 44 liegt auf Rang 3

Diese Zahl von 232 wäre um einiges höher, wenn da ein gewisser Sir Lewis Hamilton seine sechs Titelgewinne im Mercedes mit der 1 gefeiert hätte. Doch der Brite, von 2007 bis 2012 für McLaren mit den Nummern 2, 22, 1 (Weltmeister 2008), 2, 3 und 4 unterwegs, kam 2013 mit der Startnummer 10 zu Mercedes und wechselte 2014 – bis heute – auf die magische 44. Sie hatte ihm einst im Kartsport Glück gebracht.

Von den 85 Erfolgen mit der 44 gehen allein 84 auf das Konto von Hamilton. Den anderen Sieg mit der 44 holte Maurice Trintignant 1955 in Monaco für Ferrari.

Mit 114 GP-Siegen liegt die Startnummer 5 an zweiter Stelle. Da ist Nigel Mansell mit 27 Triumphen der Spitzenreiter. Die weiteren erfolgreichsten Nummern nach der 1, 5 und 44 sind die 2 mit 83 Erfolgen, die 6 mit 75 Siegen (20-mal Rosberg) und die 3 mit 63 ersten Plätzen. Davon gehen 17 auf Schumi.

Ist Senna bald nicht mehr der 12er-Rekordmann?

Interessant wird es auf dem zehnten Platz: Da finden wir die Startnummer 12 mit total 42 GP-Siegen. Der beste Mann mit der legendären 12 ist immer noch Ayrton Senna mit 14 Erfolgen. Aber dies könnte sich bald ändern. Denn der aktuelle WM-Leader Antonelli («Ich habe die 12 nur wegen meines Vorbildes Ayrton gewählt») hat bereits fünfmal gewonnen.

In Barcelona hat dem Italiener erstmals die 44 vor der Sonne gestanden. Bis diese wegen eines Motorschadens für Kimi kurz vor Rennende ganz unterging.

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