Überall wird um die Titelfrage gerechnet und gerechnet. Und noch kann niemand genau sagen, ob die Formel 1 am 29. November in Katar und am 6. Dezember in Abu Dhabi endet. Oder eben doch am Nikolaustag am Ersatzort in Imola.
FIA-Boss sieht keine Gefahren
Dort wird weiter heftig gearbeitet, weil die GP-Macher bereit sein müssen und für jede Arbeitsstunde aufkommen. In Imola, wo der Formel-1-Geschäftsführer Stefano Domenicali (61) geboren ist. Von 2007 bis 2014 war der Italiener als Ferrari-General unterwegs.
Domenicali muss am Ende die Entscheidung treffen, ob der Konflikt im Nahen Osten ein «arabisches» Finale zulässt – oder eben nicht. Für FIA-Präsident Mohamed bin Sulayem (65) steht Katar/Abu Dhabi «momentan nichts im Wege». Klar, denn der Boss des Weltverbandes ist in Dubai geboren und lebt in den Emiraten.
Verstappen ist Favorit
Die Entscheidung war auf den 15. Oktober terminiert worden. Aber wie gesagt, es spielt eigentlich keine Rolle ob noch sechs oder fünf Rennen stattfinden. Kimi Antonelli (20) wird bald gekrönt.
Deshalb die fast banale Frage: Wer wird Vize-Weltmeister? Für die meisten Superstars nur der Kampf um die silberne Ananas. Kimis Teamkollege Russell liegt 102 Punkte zurück, bei Hamilton (Ferrari) sind es 111 Zähler und bei Verstappen (Red Bull) beträgt der Rückstand sogar 119 Punkte. Trotzdem ist der Holländer vor Austin am Sonntag ab 21 Uhr MEZ (TV live) der Favorit. Verstappen gewann dort 2025 vor Norris und Leclerc.