Transferwirbel in der Formel 1
Hamilton bleibt bei Ferrari – was macht Red Bull?

In der Formel 1 werden die freien Cockpits für 2027 immer rarer. Nur hinten im Feld könnte es noch Bewegung geben – so auch in Hinwil. Hier gehts zu Rogers Boxenstopp.
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Bleibt bei den Roten: Lewis Hamilton.
Foto: Lukas Gorys
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Roger BenoitFormel-1-Experte

Die Sommerpause rückt näher. Und die Formel 1 wird auch im August nicht zur Ruhe kommen. Die Teams haben sich bereits vor dem neunten Rennen am Sonntag in Silverstone mit den Piloten 2027 befasst. Und da ist es momentan vorne ruhiger als bei den drei schon klar abgeschlagenen Mannschaften.

Bei Weltmeister McLaren fällt der Flirt mit Max Verstappen, dem die Alternativen sowieso ausgehen, eher harmlos aus. Was soll Piastri bei Red Bull? Mercedes wurde schon konkreter. Beim 2026 hoch überlegenen Team (sieben GP-Siege) ist man mit WM-Leader Antonelli und Russell zufrieden.

Bei Ferrari machte Chef Vasseur nach der vielleicht etwas zu voreiligen Vertragsverlängerung mit Leclerc jetzt verbal alles klar: «Ja, Lewis Hamilton bleibt bei uns!» Das ist nun wahrlich keine Überraschung bei der Superform des siebenfachen Weltmeisters. Und Red Bull? Da muss man etwas nervös auf Verstappens Zukunftsworte warten.

Fliegt Bottas raus?

Hinten sieht es düster aus. Einsteiger Cadillac will nach vorne. Ob da Bottas (36) noch Platz hat? Der Finne, der sich einst mit «Das waren drei verlorene Jahre» von Sauber verabschiedet hat, wird bei einem Fahrertausch kaum positivere Worte für die Amis finden. Pérez hat Bottas voll im Griff und wartet auf Angebote.

Das Thema Aston Martin ist nur noch peinlich. Für Spa am 19. Juli hat das Stroll-Team das grösste Upgrade der Geschichte angekündigt. Ob der Motor von Honda da mitmacht? Kein Team hat in den letzten Jahren mehr Geld ausgegeben als die «Grünen». Und die besten Leute ins Werk nach Silverstone geholt. Jetzt spricht Lawrence Stroll («Mit meinem Geld kaufe ich den Titel») sogar mit dem entlassenen Bullen-Regisseur Christian Horner. Was für eine Verzweiflungstat.

Sainz zu Audi?

Die Fahrer? Stroll geniesst das ewige Vertrauen des Vaters, Alonso (44) erhöht mit jedem Einsatz seine Millionenrente. Glaubt er wirklich an ein Wunder? Bei Audi ist Hülkenbergs Sitz schnell in Gefahr, wenn GP-Sieger Sainz in Hinwil anklopft oder es schon getan hat. Nur Bortoleto kann weiter ruhig schlafen.

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