Auf der Suche nach Lösungen
Was macht die Formel 1 während der Zwangspause (Bahrain, Saudi-Arabien gestrichen)? Man trifft sich zu Krisensitzungen wegen des neuen Reglements! Schon viermal versuchte die FIA mit den Teams neue Lösungen zu finden, die negative Kritik an allen Enden und Ecken schönzureden. Lösungen? Eine will man (auf Druck von Ferrari) gegen Mercedes und Red Bull in der Qualifikation gefunden haben: Wer den Notfallmodus aktiviert, um das letzte Quäntchen Energie mit maximaler Leistung aus der Batterie zu saugen, der bekommt Ärger. Aha
Viel Kritik
Wenn verstappen das hört, muss er wohl schmunzeln. Seit dem Saisonstart wettert er gegen eine Formel 1, die immer mehr zur Formel E abrutscht. Selbst Weltmeister Norris ist sauer: «Mein neuer Beruf ist Energie-Manager. Jetzt ist es so, dass Fans oft versehentliche Überholmanöver sehen!» Und auch Leclerc ist dem Kreis der Kritiker beigetreten: «Es geht bei der Pole-Jagd nicht mehr darum, ans Limit zu fahren. Wichtiger ist, Energie zu sparen. Man kann keine Dinge mehr ausprobieren, die man vorher noch nie probiert hat. Wer zu viel riskiert, wird eiskalt bestraft. Fehler-freies Fahren und Zurückhaltung beim Nutzen der Elektro-Energie sind gefragt.
Wie lange macht Verstappen noch mit?
Verstappens Team Red Bull ist fast im freien Fall. Selbst seinem letzten Vertrauten, Renningenieur Lambiase, hat er angeraten, den Vertrag bei McLaren zu unterschreiben. Andere Abgänge sind angekündigt. Von der neuen Führung aus Salzburg hört man nichts. Und der einzige Mann, der die Bullen nach aussen gut vertreten hatte, musste weg: Helmut Marko (82). Red Bull, das seit Saisonstart auch über ein schwaches Auto stolpert, liegt vor Miami am 3. Mai hinter Haas und Alpine. Verstappen grüsst mit 60 Punkten Rückstand auf WM-Leader Kimi Antonelli (Mercedes) von Rang 9!
Die Blick-Reporterlegende Roger Benoit kennt die Formel 1 wie kaum ein anderer. Im neuen Buch «Formel Wahnsinn» schaut er zurück auf über 825 Grand Prix und sein verrücktes Leben. Dabei verrät er einzigartige Anekdoten, unglaubliche Skandale und tragische Geschichten.
Das 272-seitige Buch gibts auf beobachter.ch/shop und in allen Buchhandlungen der Schweiz. ISBN 978-3-03875-643-9. Es kostet 48 Franken und ist ab sofort erhältlich.
Für Blick-Leserinnen und -Leser gibts ein unschlagbares Angebot. Klicke hier drauf und du erhälst das Buch für nur 38 statt 48 Franken.
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Auszeichnung für Schweizer Firma
Die FIA hat der Firma Geobrugg aus Romanshorn TG die höchste Sicherheits-Auszeichnung (drei Sterne) verliehen. Seit 1951 kämpft Geobrugg mit seinem Material gegen Naturgewalten wie Lawinen usw. Auf vielen GP-Strecken kommt der «Schweizer» Drahtzaun als Sicherheit für Fans und Fahrer zur Anwendung.
Todesfall
Traurig. Mit Karin Sturm (†64) hat der GP-Zirkus nach 40 Jahren eine der besten Reporterinnen weltweit verloren. Die Deutsche war mit Biografien über Schumi, Vettel und Senna auch unter die Autoren gegangen. Im März schrieb sie auf «Spiegel Online» eine Story über die «Wiedergeburt» von Hamilton. Sturm war für ihre totale Leidenschaft für Ayrton Senna und dessen Clan bekannt. Sie begann nach dessen Tod sogar Portugiesisch zu lernen. Am 1. Mai 1994 ging Sturm in der Abenddämmerung an den Unfallort und kratzte auf dem Asphalt mit einem Messer rote Spuren weg.