Monaco-Bestzeit von Antonelli
Doppel-Schock für Ferrari – Teamchef Vasseur im Spital

Das dritte Training zum GP von Monaco stand im Zeichen von Spekulationen: Wie krank ist Ferrari-Teamchef Fred Vasseur (58) wirklich? Nach dem erfolgreichen Freitag von Leclerc und Hamilton musste der Franzose ins Spital eingeliefert werden.
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Ferrari-Teamchef Fred Vasseur ist im Spital.
Foto: Lukas Gorys

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Ferrari hofft am Sonntag in Monaco auf Sieg nach 34 Rennen
  • Kimi Antonelli beeindruckt mit schnellster Runde von 1:12,720 im Training
  • Bortoleto und Hülkenberg auf Positionen 7 und 10, Optimismus für Qualifikation
Roger Benoit, Monte Carlo

Was für ein Drama. Erlebt Frédéric Vasseur am Sonntag vielleicht den ersten Ferrari-Erfolg nach 34 Pleiten (oder Sainz 2024 in Mexiko) vom Spitalbett aus? Wie es dem Teamchef genau geht, will Ferrari nicht verraten. 

Verstappen immer vorne dabei

Die Roten hatten am ersten Monaco-Tag zweimal die ersten beiden Plätze belegt (jeweils vor Verstappen im Red Bull). Hamilton vor Leclerc – so begann auch das dritte Training. Ferrari gilt als klarer Favorit für die Qualifikation ab 16 Uhr und auch für das Rennen am Sonntag ab 15 Uhr hier im sonnigen Fürstentum.

Die Frage: Wer kann Ferrari im 3337 Meter langen Leitplanken-Käfig bei der Zeitenjagd und dann im 78-Runden-Krimi schlagen? Super-Max nicht vergessen!

7. Bortoleto, 10. Hülkenberg

Die letzten 60 Trainingsminuten brachten einige überraschende Namen ins Spiel. Vor allem Audi lässt sich nicht aus den möglichen Punkte-Fahrern abschütteln. Nach dem tollen Freitag (8. Hülkenberg, 9. Bortoleto) zeigten sich die beiden Wahl-Monegassen wieder in guter Form. Aber nur ein gutes Chassis nützt nichts, wenn nicht genug Power aus dem Heck kommt.

Trotzdem: Für WM-Punkte sollte es reichen nach den zwei Zählern des Brasilianers in Melbourne. Mit den Positionen 7 (Bortoleto) und 10 (Hülkenberg) steigt man wenigstens mit etwas Optimismus in die Qualifikation.

Fünf Mercedes-Poles

Im letzten Training lösten sich vorne die Superstars ab. Russell, Norris, Leclerc, Hamilton – und dann kam der WM-Leader Kimi Antonelli im Mercedes. Der Italiener, der vor einem Jahr nach einem Quali-Crash nur als 15. startete und punktelos blieb, hat mit dieser Strecke endgültig Frieden geschlossen.

Kimi stand 2026 schon dreimal auf der Poleposition und zweimal startete sein Teamkollege Russell von ganz vorne.

Bearman zerstört Haas

Nach 40 Minuten der Knaller: Antonelli fährt als erster Fahrer unter 1:13 Minuten – 1:12,720. Von der Pole-Zeit von Norris 2025 hier in Monaco darf mit dem neuen Reglement nicht einmal geträumt werden – 1:09,954.

Kurz darauf der erste Knall oben bei der Linkskurve vor dem Casino: Bearman überholt kurz zuvor Russell und dreht sich dann in die Leitplanken. Rote Flaggen. Der Haas hängt sofort am Kran und elf Minuten Unterbruch (doch im Training laufen die Uhren weiter). Es ist also angerichtet für die Qualifikations-Hölle.

Das Resultat des dritten Trainings in Monaco.
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