Darum gehts
- Reifentests in Bahrain abgesagt wegen militärischer Spannungen nahe der GP-Strecke
- Iran griff US-Navy-Basis elf Kilometer von Strecke entfernt an
- Rund 1,5 Monate bis zum vierten Saisonrennen in Bahrain
Eigentlich hätten an diesem Wochenende in Bahrain Reifentests stattfinden sollen. Mercedes und McLaren sollten dabei die neuen Intermediates und Regenreifen unter künstlichen Bedingungen testen. Wegen der militärischen Auseinandersetzungen im nahen Osten musste Pirelli diese Tests allerdings abbrechen.
Hauptverantwortlich dafür ist der iranische Angriff auf die Basis der fünften Flotte der US-Navy, die nur elf Kilometer von der GP-Strecke entfernt liegt. Auf der Rennstrecke herrscht deshalb eine hohe Gefahrenstufe. Bis auf Weiteres bleiben in Bahrain – mitten im Fastenmonat Ramadan – alle Schulen und Universitäten geschlossen.
Wie Pirelli bestätigt, befinden sich die Mitarbeiter des Reifenherstellers sowie alle Mitarbeiter von Mercedes und McLaren in Hotels in der Hauptstadt Manama in Sicherheit. Man bemühe sich um eine möglichst schnelle Rückkehr nach Italien und Grossbritannien.
Die Spannungen im nahen Osten könnten zudem auch Auswirkungen auf den Saisonstart haben. Viele Teams nutzen die Golfregion als Zwischenstopp auf dem Weg nach Australien, wo am kommenden Wochenende das erste Rennen stattfinden wird. Zudem steht in Bahrain in rund eineinhalb Monaten das vierte Saisonrennen an.