Titel-Hattrick perfekt
Verstappen wird während Sprint zum Weltmeister

Viele Überholmanöver, dreimal kommt das Safety-Car raus und der Formel-1-Weltmeister 2023 steht fest: Der Katar-Sprint in Doha hat einiges zu bieten.
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Der Formel-1-Weltmeister 2023: Max Verstappen.
Foto: Getty Images

Der Weltmeister

Weil sein Red-Bull-Teamkollege Pérez während des Katar-Sprintrennens ausscheidet, ist Max Verstappens Titel-Hattrick vorzeitig Tatsache. Der 26-jährige Holländer setzt sich nach 2021 und 2022 nun auch 2023 die WM-Krone auf.

Mit jetzt drei Weltmeister-Trophäen auf dem Konto schliesst Verstappen zu Ayrton Senna, Nelson Piquet (der Vater von Verstappens Lebensgefährtin Kelly), Niki Lauda, Jackie Stewart und Jack Brabham auf.

Verstappen dominiert 2023 nach Belieben, gewinnt von den 16 bisher ausgetragenen WM-Läufen deren 13. Zweimal wird er Zweiter, einmal Fünfter. Dazu entscheidet er die Sprints in Spielberg und Spa für sich.

Das Sprintrennen

1. Oscar Piastri (McLaren-Mercedes)
2. Max Verstappen (Red Bull-Honda)
3. Lando Norris (McLaren-Mercedes)

Piastri, Norris, Verstappen, die schnellsten drei Piloten der Sprint-Qualifikation, setzen auf die gelbe Gummi-Mischung (Medium). Russell, Sainz, Leclerc wählen die roten Pneus (Soft), beim Start offensichtlich ein Vorteil. Verstappen fällt früh auf Rang fünf zurück, Norris wird gar bis auf Position sechs durchgereicht.

In der dritten Runde (von 19) übernimmt Russell im Mercedes von Pole-Mann Piastri die Führung. Diese erobert der McLaren-Australier in der elften Runde zurück, da, je länger das Rennen dauert, der gelbe Reifen schneller wird.

Verstappen überholt unterdessen beide Ferrari-Piloten und ist Dritter, als er während des Wettkampfs zum Weltmeister gekürt wird. Denn Pérez, der einzige Fahrer, der ihm die WM-Krone theoretisch noch hätte streitig machen können, scheidet im Dreikampf mit Ocon und Hülkenberg (beide ebenfalls out) aus. Das Safety-Car kommt so zum bereits dritten Mal (Lawson und Sargeant landen jeweils im Kiesbett) raus.

Verstappen schnappt sich zum Schluss auch noch Russell. Dem Red-Bull-Holländer hätte, unabhängig vom Pérez-Abschneiden, ein sechster Rang genügt, um aus eigener Kraft Weltmeister zu werden. Den Sprint beendet er hinter Piastri als Zweiter. Norris schnappt sich kurz vor Schluss noch Russell und wird Dritter.

Foto: RMS

Das sagt Dreifach-Weltmeister Verstappen

«Ein fantastisches Gefühl. Ich bin sehr stolz auf die Arbeit des Teams. Ich danke allen, die mitgeholfen haben, das zu erreichen. Wir werden uns immer weiter pushen. Aber jetzt will ich diesen Titel nun erst einmal geniessen. Das heute war ein aufregendes Rennen, etwas schade, dass es diese drei Safety-Car-Phasen gab. Ich gab alles, um Piastri noch abzufangen, habe es aber nicht geschafft.»

Alfa-Sauber

10. Valtteri Bottas
14. Guanyu Zhou

Fünf Piloten scheiden aus, Alfa-Sauber kann davon nicht profitieren. Die Top 8 sind für Bottas und Zhou nie im Bereich des Möglichen.

Hamilton (Mercedes), direkt vor Bottas als Zwölfter gestartet, zeigt, wie es geht. Er kämpft sich bis auf die fünfte Position nach vorne.

Schlecht für die Hinwiler Equipe (WM-9.): Albon sichert dem WM-Siebten Williams-Mercedes dank Platz sieben (Ferrari-Leclerc fällt wegen mehrfacher Missachtung der Track Limits von Rang sieben auf Platz zwölf zurück) zwei Zähler.

WM-Klassements

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So gehts weiter

Das Hauptrennen, der Grosse Preis von Katar auf dem Lusail International Circuit (57 Runden à 5,419 km), steht am Sonntag auf dem Programm. Um 19.00 Uhr beginnt der 17. (von 22) WM-Lauf 2023. (yap/che)

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Die Weltmeister seit 2000 | Michael Schumacher feiert im Jahr 2000 im Ferrari nach 1994 und 1995 seinen dritten Weltmeistertitel. Er verweist die beiden McLaren-Piloten Mika Häkkinen und David Coulthard auf die Ehrenplätze.
Foto: Imago
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