Alex Albon kollidiert mit Murmeltier auf der Strecke
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Crash von Williams-Fahrer:Alex Albon kollidiert mit Murmeltier auf der Strecke

Heisses Training in einer heissen Hockey-Stadt
Hamilton schockt doppelt: «Vielleicht noch 5 Jahre dabei»

Montreal bleibt im Ausnahmezustand und träumt vom 25. Stanley-Cup-Triumph. Nach 33 Jahren. «Verrückt, was sich da in der Stadt abspielt. Du kommst kaum mehr in dein Hotel», lacht der siebenfache Montreal-Sieger Sir Lewis Hamilton (41).
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Antonelli ist im Montreal-Training der Schnellste.
Foto: Lukas Gorys
Roger Benoit aus Montreal

Beim einzigen Formel-1-Training am Sprint-Wochenende (Qualifikation heute um 22.30 Uhr, SRF Info) herrschten tolle Bedingungen, wolkenloser Himmel, 18 Grad. Schnellster nach 60 Minuten: WM-Leader Antonelli vor Russell und Hamilton. 

Mercedes weit voraus

Die Euphorie in der sportverrückten Millionenstadt begann mit dem 3:2-Sieg der Canadiens nach Verlängerung in Buffalo. Und am Donnerstag der nächste Schock: Montreal gewann das erste Halbfinalspiel bei Favorit Carolina Hurricans sensationell mit 6:2. Wieder stiegen Feuerwerkskörper bis in die Morgenstunden in die Höhe.

Auch Hamilton verfolgte das Spiel am TV. «Ein faszinierender Sport», sagte der Ferrari-Star. Im einzigen Training konnte der Brite als guter Dritter das Mercedes-Duo aber nicht nerven – über 0,6 Sekunden zurück.

«Ich liebe, was ich mache»

Für noch mehr Aufsehen sorgten Hamiltons Aussagen an der offiziellen Pressekonferenz über seine Zukunft: «Ich bin immer noch unter Vertrag, also ist für mich zu 100 Prozent alles klar! Ja, ich bin immer noch fokussiert und motiviert. Ich liebe noch immer, was ich mache und ich werde noch einige Zeit hier sein.»

Hamilton weiter: «Ja, es gibt viele Leute, die mich zum Rücktritt reden und schreiben. Aber ich habe in diese Richtung keine Gedanken. Ich denke bereits darüber nach, was kommt, plane sogar für fünf Jahre! Also ihr werdet mich noch lange sehen.» Päng. Ob Ferrari mit ihm die gleichen Ziele verfolgt?

Die gelungen Modifikationen

Vom Trainingsstart weg gab der vierfache Weltmeister Max Verstappen (28) mit dem Red Bull und dem eigenen Motor (mit Hilfe von Ford) Gas. Auch Teamkollege Hadjar hielt einigermassen mit.

Die Resultate der Trainings in Montreal.

Bis Mercedes mit dem ersten Update des Jahres das Kommando mit Russell (stand hier die letzten zwei Jahre auf der Pole) und WM-Leader Antonelli vorne anklopfte. Dann meldete sich auch McLaren mit Piastri in den Top Five an.

Gefilmter Tod auf der Strecke

Ferrari spielte vorerst die zweite Geige. Die Roten scheinen aber auch im fünften WM-Lauf keine Rolle um den Sieg zu spielen. Wie seit 32 Rennen – oder seit dem 27. Oktober 2024 in Mexiko. Sieger Carlos Sainz!

Nach 28 Minuten hatten wir schon zwei rote Flaggen. Lawson blieb mit einem Hydraulikschaden stehen. Dann schlug Albon den Williams in die Mauer. Der Thai hatte ein Murmeltier überfahren und die Onboard-Kamera filmte mit! Noch mehr auf dem GP-Gelände vertreten sind allerdings die Gänse, die der Lärm auf dem Rasen kaum stört.

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Rang 9 und 11 für Audi

Bei Audi scheint man die Defekthexe noch nicht ganz vertrieben zu haben. Während Bortoleto im Mittelfeld herumtanzte, war der weiter punktelose Hülkenberg nach 35 Minuten als Vorletzter fast neun Sekunden langsamer als der führende Piastri.

Dann ging es für den Deutschen, letztes Jahr hier Achter im Sauber, endlich vorwärts. Richtung Top Ten. Bei Racing Bulls entdeckten wir Neuling Arvid Lindblad (18) stets vor Audi. Die Überraschung: Alonso Zehnter im Aston Martin-Honda. Am Ende sorgte Ocon (Haas) mit einem Crash für die dritte rote Flagge – das Ende.

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