Heisse Diskussionen und ein Teamwechsel mit Folgen
Für den 8. WM-Titel sitzt Hamilton im falschen Auto

Die Diskussionen unter den Fans, Medien, Teams und Fahrern reissen nicht ab: Ist die neue Formel 1 der richtige Elektro-Weg für eine grosse Zukunft? Die Resultate spielen dabei für alle Parteien die entscheidende Rolle.
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Lewis Hamilton freut sich über seinen dritten Platz beim GP von China.
Foto: Lukas Gorys

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Max Verstappen kämpft mit Red Bull gegen Motorprobleme, Titelchancen schwinden
  • Ferrari seit 30 Rennen sieglos, interner Kampf mit Hamilton entfacht Spannung
  • Hamiltons 104. Podium, Mercedes dominiert WM mit Russell und Antonelli
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Roger BenoitFormel-1-Experte

Der grösste Regel-Kritiker Max Verstappen (28) hat sich nach Australien und China fast schon vom Titelkampf verabschiedet. Red Bull bekommt trotz des unermüdlichen Einsatzes des vierfachen Champions die Software- und Motorprobleme kaum in den Griff.

Weltmeister McLaren im Tief

Auch Weltmeister McLaren-Mercedes rennt dem Erfolg hinterher. Wer in zwei WM-Läufen nur ein Auto (Norris in Melbourne) am Start hat, der hat riesige Sorgen. Und einen Prestigeverlust.

Man muss nur in die Gesichter der Stars schauen, um sofort zu bemerken, wie es um die Lage steht. Der WM-Stand zeigt Haas-Solist Oliver Bearman nur einen Punkt hinter McLaren. Ohne Sprint würde das US-Team sogar vor den Papaya-Piloten liegen. Das ist die neue Formel 1.

Auch Spass und Freude

Doch die umstrittenen Regeln haben auch Befürworter. «Es macht richtig Spass, mit diesen Autos zu fahren», jubelt WM-Leader Russell (Mercedes). «Mit diesen Autos kommt Freude auf. Es ist alles von Taktik und Energie-Management geprägt. So kannst du im Auto richtig mit den Gegnern spielen», sagt Ferrari-Star Charles Leclerc (28).

Gegner? Die Roten, klar stärker als 2025, haben nur einen Rivalen: Mercedes. Und der fährt den Italienern nach einigen Scharmützeln auf und davon. Und hätte Ferrari beim Start nicht eine Turbolader-Wunderwaffe, würde man das Vasseur-Team – wie jeweils nach einigen Runden – nur in der Verfolger-Rolle sehen.

Leclerc wundert sich

Was die Fans begeistert, sind die internen Kämpfe bei Ferrari. Lewis Hamilton (41) erlebt den dritten Frühling, kämpft wie in seinen besten Jahren – vor allem mit Leclerc. Teamchef Vasseur: «Obwohl mein Herz die Duelle kaum verträgt, würde ich einen Teufel tun, an eine Stallorder zu denken.»

Gut so. Denn diese Duelle sind meistens der Höhepunkt der Veranstaltung. Und Leclerc hat erkannt, dass seine Überlegenheit von 2025 vorbei ist. Hamilton hält jedes Mal dagegen oder greift den Monegassen eben an.

Ferrari 30 Rennen sieglos

Der Brite geniesst die neue Saison: «China war eines meiner besten Rennen der letzten Jahre.» Aber auch eine gute Saison wird Hamilton kaum in die Nähe seines grossen Traumes bringen: den achten WM-Titel.

Denn um die Krone kämpfen jetzt Russell und Premieren-Sieger Antonelli – im Mercedes. Sechs Titel hat Sir Lewis Hamilton bei Mercedes geholt, einen mit McLaren. Doch sein Mercedes-Abschied Ende 2024 war – das weiss man jetzt – ein Fehler. Okay, der 104-fache Sieger stand in Shanghai nach 26 roten Einsätzen erstmals auf dem Podest. Vom Sieg (Ferrari wartet seit 30 Rennen) kann Hamilton nur träumen.

Auch Alonso und Vettel scheiterten

Genau wie zwei andere Superstars. Der zweifache Renault-Weltmeister Fernando Alonso (44) fuhr von 2010 bis 2014 für die Italiener. Zweimal verpasste der Spanier die Krone nur knapp. Einmal mit vier und einmal mit drei Punkten.

2015 wurde Sebastian Vettel (38) sein Nachfolger in Maranello. Auch der Wahlschweizer wurde zweimal Vizeweltmeister, doch 2017 und 2018 wurde er jeweils von Hamilton klar geschlagen.

Mit 14 Siegen steht Vettel auf der ewigen Bestenliste bei Ferrari an dritter Stelle hinter Michael Schumacher (72) und Niki Lauda (15). Alonso liess die Italiener elf Mal jubeln.

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