Bei Sauber-Nachfolger Audi ist man nach den zwei Punkten von Melbourne bereits sieben Tage danach in Shanghai brutal auf den harten Boden der Realität zurückgeworfen worden.
Im Ziel fehlten Nico Hülkenberg (38) als Elfter 8,7 Sekunden auf Colapinto (Alpine) und den letzten WM-Zähler. Und weil nur 15 Autos das Ziel sahen, darunter Bottas und Pérez vom anderen Neuling Cadillac, ist ein elfter Platz aus der elften Startposition doch eher eine Enttäuschung. Da nutzte auch der späteste aller Reifenstopps, bei dem es noch ein Zwischenfall gab, in der 36. von 56 Runden nichts.
Audi stolperte über Defekte
Und wo war der zweite Audi von Bortoleto? Dieser wurde auf der Start-Ziel-Geraden weggeschoben – und in der Garage kletterte der Brasilianer aus dem Cockpit. Wie bereits eine Woche zuvor in Australien (damals Hülkenberg) konnte ein Audi gar nicht starten!
Teamchef Jonathan Wheatley: «Für uns war es leider ein schwieriger Tag für Gabi. Das muss für ihn extrem enttäuschend sein, und das ist etwas, das wir als Team schnell verstehen und angehen müssen. Auch für Nico war das Rennen eine Herausforderung. Wir wissen, dass wir beim Start noch Verbesserungsbedarf haben, und wir haben zu Beginn mehrere Plätze verloren. Danach fuhr Nico ein starkes Rennen und zeigte ein hervorragendes Tempo sowie ein gutes Energiemanagement. Leider führte ein Defekt an der Radschraubpistole zu einem 16-sekündigen Boxenstopp, der ihn praktisch aus dem Kampf um die Punkte nahm.»
Fahrer Gabriel Bortoleto: «Leider hat uns heute ein technisches Problem daran gehindert, überhaupt an den Start zu gehen. Viele Autos sind nicht gestartet oder ins Ziel gekommen, daher hätten wir heute wahrscheinlich Punkte holen können. Das war natürlich frustrierend, aber so etwas kann zu Beginn einer neuen Ära der Vorschriften vorkommen.»
Fahrer Nico Hülkenberg: «Es war nicht gerade das reibungsloseste Rennen, aber für mich war es vor allem wichtig, endlich wieder eine volle Distanz hinter mich zu bringen, nachdem ich Melbourne verpasst hatte. Diese Autos sind für mich noch Neuland, daher ist im Moment jede Runde wertvoll.»
Teamchef Jonathan Wheatley: «Für uns war es leider ein schwieriger Tag für Gabi. Das muss für ihn extrem enttäuschend sein, und das ist etwas, das wir als Team schnell verstehen und angehen müssen. Auch für Nico war das Rennen eine Herausforderung. Wir wissen, dass wir beim Start noch Verbesserungsbedarf haben, und wir haben zu Beginn mehrere Plätze verloren. Danach fuhr Nico ein starkes Rennen und zeigte ein hervorragendes Tempo sowie ein gutes Energiemanagement. Leider führte ein Defekt an der Radschraubpistole zu einem 16-sekündigen Boxenstopp, der ihn praktisch aus dem Kampf um die Punkte nahm.»
Fahrer Gabriel Bortoleto: «Leider hat uns heute ein technisches Problem daran gehindert, überhaupt an den Start zu gehen. Viele Autos sind nicht gestartet oder ins Ziel gekommen, daher hätten wir heute wahrscheinlich Punkte holen können. Das war natürlich frustrierend, aber so etwas kann zu Beginn einer neuen Ära der Vorschriften vorkommen.»
Fahrer Nico Hülkenberg: «Es war nicht gerade das reibungsloseste Rennen, aber für mich war es vor allem wichtig, endlich wieder eine volle Distanz hinter mich zu bringen, nachdem ich Melbourne verpasst hatte. Diese Autos sind für mich noch Neuland, daher ist im Moment jede Runde wertvoll.»
Dazu kam je einmal noch ein mysteriöser Defekt von beiden Autos im Training oder der Qualifikation. Okay, ein GP-Debütant mit einem brandneuen Motor braucht Zeit, die man in der Formel 1 aber kaum hat. Dass Audi die vielen kleinen Defekte nicht öffentlich machen will, dafür muss man Verständnis haben. Die genauen Details würde sowieso kaum einer verstehen.
Chaos in Brasilien 1993
Wie Sauber bei der GP-Premiere 1993 in Südafrika (5. JJ Lehto) konnte auch Audi beim WM-Einstieg jubeln (9. Bortoleto). Doch das zweite Rennen ging bei beiden Teams in die Hosen. Sauber startete damals mit Lehto und Wendlinger in Brasilien von den tollen Positionen sieben und acht – beide kamen im Regen-Chaos aber nicht ins Ziel.
Es war vor 33 Jahren der 100. Grand Prix Sieg von McLaren durch den legendären Ayrton Senna. Am Sonntag stand in China nicht einmal ein Auto des aktuellen Konstrukteur-Weltmeisters und zweiterfolgreichsten Rennstalls (203 Siege) auf der Startaufstellung.