So lief die Quali in Ungarn --> hier klicken!
Pole-Position für Lewis Hamilton! Die siebte in Ungarn, die 90. der Karriere. Sieben Mal Quali-Platz 1 in Budapest – das schaffte vor dem sechsfachen Weltmeister nur Michael Schumacher (51). Und auch in Sachen Siege macht Hamilton ordentlich Dampf. Im Rennen am Sonntag (15.10 Uhr TV live) könnte es schon den 86. GP-Sieg für den Briten geben. Schumis Marke liegt bei 91 …
Hamilton: «Alle haben wieder einen Superjob gemacht. Doch nur das Rennen zählt. Und ob ich weiter auf Schumachers 91 Rekordsiege aufholen kann, ist eine Frage, die mir bei jedem Erfolg wieder gestellt wird. Es ist noch ein langer Weg!» Oder eben nur noch sechs Siege …
Jede Woche ein neuer Renault-Protest?
Neben Hamilton in der Front-Reihe steht sein Teamkollege Valtteri Bottas. Der Finne: «Wieder ein toller Job von Lewis. Aber im Rennen werde ich versuchen meine WM-Führung zu verteidigen!» Dort führt Bottas noch mit sechs Punkten Vorsprung (43:37).
Dahinter gleich die beiden Racing Point, ebenfalls mit Mercedes-Motoren. Lance Stroll startet als Dritter, Sergio Pérez als Vierter. Stroll: «Das ist ein grosser Tag für mich und das Team. Ich sitze in einem tollen Auto, wir haben die Pace und warten auf den Sonntag.»
Die beiden pinken Autos sind Mercedes-Kopien von 2019 und zeigen ihre Power. Doch es droht Ungemach: Renault hat wegen der Bremsbelüftung, die bis 2019 noch vom Motoren-Hersteller mitgeliefert werden durfte, Protest bei der FIA eingelegt. Das Steiermark-Urteil ist noch hängig. Sollte es aber erfolgreich sein, müssen die Franzosen Woche für Woche neuen Protest einlegen, sonst würden Racing Point nur die Spielberg-Punkte gestrichen werden.
Ferrari erwacht
Ferrari sieht nach den schwachen Auftritten in Österreich etwas Licht im Dunkeln. Ein kleiner Achtungserfolg für die kriselnden Italiener: Vettel Fünfter, Leclerc Sechster.
Zum ersten Mal in dieser Saison sind beide Ferraris im Q3. Aber der Abstand auf die Mercedes ist immer noch riesig: 1,3 Sekunden …
Verstappen solala, Albon flop
Gemischte Gefühle bei Red Bull-Honda. Alex Albon sagt überraschend schon nach dem Q2 Tschüss und fährt beim Rennen am Sonntag von Platz 13 los. Noch hinter Russell (Williams), Gasly (Alpha Tauri) oder Ricciardo (Renault).
Nur etwas besser läufts seinem Teamkollegen: Max Verstappen kommt direkt hinter den Ferraris auf Rang 7. Immerhin vor den McLaren mit Norris (8.) und Sainz (9.). Gasly im Alpha Tauri-Honda komplettiert die Top 10.
Regen kommt und kommt nicht
Der drohende Regen hängt wie ein Damokles-Schwert über dem Hungaroring. Nachdem es schon vor einer Woche in Spielberg wie aus Kübeln geschüttet hat, gibt die Prognose vor der Quali eine Regen-Wahrscheinlichkeit von 90 Prozent an.
Alle stellen sich auf eine nasse Pole-Jagd ein und gehen früh auf die Strecke, um noch eine Runde ins Trockene zu bringen. Doch nichts da! Erst in den letzten Minuten des Q3 beginnt es im ersten Streckenteil leicht zu nieseln.
Williams zieht Alfa-Sauber ab
Der Himmel über Alfa-Sauber ist rabenschwarz. Schon im dritten Training gibts nur die Plätze 18 und 19. Dahinter ist nur noch Latifi im Williams-Mercedes, weil ihm die zwei besten Rundenzeiten gestrichen werden (über Linie gefahren).
In der Quali siehts dann noch düsterer aus. Im Q1 zeigen die Briten, dass sie ein deutlich besseres Auto haben als letztes Jahr und schaffen es beide in die nächste Quali-Runde. In der Hinwiler Box gibts dafür lange Gesichter: Plätze 19 und 20 – Giovinazzi vor Räikkönen in der hintersten Reihe.
Kimi beklagt seit dem Saisonstart offenbar unlösbare Abstimmungsprobleme. Auch heute meldet er an die Box grosse Schwierigkeiten mit dem Speed …
Neuer Tiefpunkt für Hinwiler
Nach den beiden GPs in Spielberg gibts zum dritten Mal in Folge kein Q2 für Alfa-Sauber. Diesmal sogar mit der Höchststrafe, der letzten Startreihe. Zum Vergleich die Williams: 12. Russell und 15. Latifi.
Letzte Saison holte Alfa Sauber fast unglaubliche 57 WM-Punkte – und Williams? Die freuten sich über den einzigen WM-Punkt vom jetzigen Alfa-Sauber-Testfahrer Robert Kubica. Der Pole hatte 2019 bei seinem 10. Platz in Hockenheim nur davon profitiert, dass beide vor ihm in den Punkten liegenden Alfa-Sauber wegen illegaler Kupplungs-Einstellung disqualifiziert wurden!
Zum ersten Mal überhaupt starten beide Hinwiler Boliden aus der letzten Reihe, ohne dass eine Strafe mit im Spiel ist … Und am Sonntag kann Chef Vasseur auch mit einer guten Strategie kaum auf weitere Punkte (bisher zwei von Giovinazzi beim WM-Auftakt) hoffen. Ausser es fallen wie beim GP von Österreich erneut neun Autos aus …
SRF-Neuling am Mikrofon
Ein Debüt gibts diesen Samstag ebenfalls noch. Zum ersten Mal seit langer Zeit hören die SRF-Zuschauerinnen und -Zuschauer nicht Michael Stäuble am Kommentatoren-Mikrofon sondern Michael Weinmann. Der 38-Jährige ist vor allem als Moderator von «Schweiz aktuell» bekannt. Als Experte ist wie immer Marc Surer zu hören.
Frédéric Vasseur: «Die heutige Leistung ist weit davon entfernt, was wir erwarten. Wir müssen die Gründe für dieses Resultat finden (…). Das Rennen am Sonntag wird schwierig. Wir hoffen, eine bessere Pace zu haben. Aber in der letzten Reihe zu starten heisst auch, dass Kimi und Antonio viel zu tun haben werden. Wir werden trotzdem 100 Prozent geben. Dann sehen wir, was es uns bringt.»
Kimi Räikkönen: «Wir sind weit weg, wo wir sein wollen. Wir müssen analysieren, was falsch lief und wie wir da wieder raus kommen (…). Wir müssen den Speed zurückgewinnen. Morgen ist ein anderer Tag, auch wenn es kein einfacher Sonntag wird. Also lasst uns sehen, was wir tun können.»
Antonio Giovinazzi: «Es war ein schwieriger Tag mit einem enttäuschenden Resultat. Wir haben viel Arbeit, bis wir noch etwas aus diesem Wochenende retten können (…). Die Bedingungen sind noch ungewiss, aber jedenfalls müssen wir verstehen, was heute passiert ist. Von zuhinterst zu starten ist nicht ideal, vor allem nicht auf einem Kurs, bei dem Überholen nicht einfach ist.»
Frédéric Vasseur: «Die heutige Leistung ist weit davon entfernt, was wir erwarten. Wir müssen die Gründe für dieses Resultat finden (…). Das Rennen am Sonntag wird schwierig. Wir hoffen, eine bessere Pace zu haben. Aber in der letzten Reihe zu starten heisst auch, dass Kimi und Antonio viel zu tun haben werden. Wir werden trotzdem 100 Prozent geben. Dann sehen wir, was es uns bringt.»
Kimi Räikkönen: «Wir sind weit weg, wo wir sein wollen. Wir müssen analysieren, was falsch lief und wie wir da wieder raus kommen (…). Wir müssen den Speed zurückgewinnen. Morgen ist ein anderer Tag, auch wenn es kein einfacher Sonntag wird. Also lasst uns sehen, was wir tun können.»
Antonio Giovinazzi: «Es war ein schwieriger Tag mit einem enttäuschenden Resultat. Wir haben viel Arbeit, bis wir noch etwas aus diesem Wochenende retten können (…). Die Bedingungen sind noch ungewiss, aber jedenfalls müssen wir verstehen, was heute passiert ist. Von zuhinterst zu starten ist nicht ideal, vor allem nicht auf einem Kurs, bei dem Überholen nicht einfach ist.»