Sechs Ausfälle in Singapur
Pérez gewinnt – WM-Party von Verstappen vertagt

Der nächste Red-Bull-Sieg. In Singapur reüssiert Sergio Pérez, die Nummer zwei des Teams, während Max Verstappen mit Rang 7 vorliebnehmen muss. Für Alfa-Sauber schaut nichts Zählbares heraus.
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Roger Benoit aus Singapur und Yannick Peng
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Ein Feuerwerk zu Ehren des Siegers: Sergio Pérez gewinnt den GP von Singapur.
Foto: Formula 1 via Getty Images

Das Rennen

1. Sergio Pérez (Red Bull)

2. Charles Leclerc (Ferrari)

3. Carlos Sainz (Ferrari)

Das Regenchaos vor dem Start, die vielen Ausfälle (6) und die damit verbundenen Safety-Car-Phasen – der Nachtspuk von Singapur zieht sich in die Länge, weshalb zwei Stunden nach Rennbeginn (21.10 Uhr Lokalzeit, 15.10 Uhr Schweizer Zeit) der GP zu Ende geht.

Pérez gewinnt im Red Bull (4. Karriere-Sieg) auf dem rutschigen Marina Bay Street Circuit. Sogleich in der ersten Kurve schiebt er sich an Pole-Mann Leclerc im Ferrari vorbei.

Aber Achtung: Der Mexikaner soll während einer Safety-Car-Phase gemogelt haben. Eine nachträgliche 5-Sekunden-Strafe würde drin liegen, da Verfolger Leclerc mit 7,595 Sekunden Rückstand die Ziellinie überquert.

Die WM-Entscheidung ist vertagt, das kommt nicht wirklich überraschend. Als erste Voraussetzung hätte Verstappen gewinnen müssen. Der WM-Leader wird nach dem missratenen Qualifying bloss Siebter. Direkt vor Vettel und Hamilton, welcher kurz vor Schluss zum zweiten Mal zu viel riskiert und einen kleinen Ausflug macht.

Das Schlussklassement.
Foto: Twitter/@F1

Die Alfa-Sauber

11. Valtteri Bottas

DNF Guanyu Zhou

Bottas wird rund 13 Minuten vor Schluss aus den Top 10 verdrängt. Von Verstappen! Letztlich fehlen dem Finnen fast 20 Sekunden auf den zehntklassierten Gasly.

Für Zhou endet das Rennen in der siebten Runde nach dem Duell mit Latifi. Der Kanadier, der Ende Saison Williams-Mercedes verlässt, eliminierte zuletzt in Spa schon Bottas.

WM-Rang 6 gehört weiterhin Alfa-Sauber (52 Punkte). Siebter ist neu Aston Martin-Mercedes (37 Punkte). Neben Vettel (8.) punktet auch Stroll (6.).

Die Stimmen

Pérez (1.): «Ich habe alles gegeben. Das Team informierte mich, dass ich vielleicht eine Strafe bekomme, aber ich wüsste nicht wofür!»

Leclerc (2.): «Der Start war schlecht, die Räder drehten durch, ich gab alles, aber ich kam nicht an Sergio vorbei. Jetzt einmal gut schlafen, dann nach Japan.»

Sainz (3.): «Ich versuchte alles, um nach vorne zu kommen. Aber es ist schrecklich, wie lange es hier dauert, bis es wirklich trocken ist!»

Die Bedingungen

80 Minuten vor dem geplanten Start um 20 Uhr Lokalzeit (14 Uhr Schweizer Zeit) beginnt es einfach mal zu schütten. Geduld ist gefragt. Als der Regen aufhört, versuchen die Streckenhelfer, die Piste so gut es geht von den Wassermassen zu befreien. Mit über einer Stunde Verspätung wird der GP lanciert. Die Temperatur beträgt rund 26 Grad.

Der WM-Stand

So gehts weiter

Kommende Woche wartet in Suzuka (Japan) die schwierigste GP-Strecke auf die Piloten. Setzt sich Verstappen dann – im Land des Motorenpartners (Honda) – zum zweiten Mal die WM-Krone auf?

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