Das Rennen
1. Max Verstappen (Red Bull)
2. Sergio Pérez (Red Bull)
3. Carlos Sainz (Ferrari)
Keine Überraschung in Suzuka. Wie bereits 2023 und 2022 gewinnt Max Verstappen den Grossen Preis von Japan. Und wie immer in dieser F1-Saison gibt es auch in Japan einen Doppelsieg: Pérez wird Zweiter.
Um den letzten verbleibenden Podestplatz fahren gleich mehrere Fahrer: Leclerc, Norris und auch Sainz. Der Dreikampf bleibt bis zu den letzten Runden spannend, da gibt Leclerc seinen Podestplatz noch an seinen spanischen Teamkollegen ab.
In Suzuka bestätigt sich einmal mehr, wie wichtig die Pole ist. Wer in der ersten Reihe startet, gewinnt im Normalfall auch den GP. Zuletzt schaffte Valtteri Bottas 2019 in Suzuka einen Exploit, damals startete der Finne in der 2. Reihe im Mercedes.
Und: Suzuka bleibt in Red-Bull und Mercedes-Hand. In den vergangenen 13 Jahren konnte kein anderer in Japan gewinnen. Ferrari wartet seit 2004 auf einen Sieg in Japan, damals sass noch ein gewisser Michael Schumacher im Ferrari …
Kick-Sauber
14. Valtteri Bottas
Guanyu Zhou OUT
Beim Restart nach dem Crash (siehe «Das gab zu reden I») gelingt Zhou ein besserer Start, der im Vergleich zum ersten Rennstart im zweiten Anlauf auf Soft wechselt. Der Chinese hat jedoch einen verkürzten Arbeitstag: In der 14. Runde gibt es Probleme mit dem Antriebsstrang des Kick-Saubers – Zhou muss aufgeben. Bereits in Melbourne hatte er Probleme mit seinem Auto. Hoffentlich fährt der Chinese in zwei Wochen in der Heimat ohne Probleme …
Und Bottas? Der Finne zeigt zweimal einen starken Start und wechselt als einer der ersten Fahrer bereits in Runde 7 von Soft auf Hart. Danach liefert er sich über mehrere Runden einen Zweikampf mit Magnussen im Haas um Platz 11. Der Däne gewinnt dieses Duell. Anschliessend fällt Bottas noch weiter zurück. Kick-Sauber wartet weiterhin auf die ersten Punkte.
Die Stimmen
Team-Repräsentant Alunni Bravi: «Nach drei Rennen, in denen wir von Problemen bei den Boxenstopps betroffen waren, können wir hier eine positive Entwicklung feststellen, denn wir hatten vier Stopps ohne Probleme. Es geht uns im Moment nicht darum, die Geschwindigkeit zu maximieren, sondern um die Konstanz und Zuverlässigkeit unserer Stopps. Wir mussten das Auto von Zhou wegen eines Problems mit dem Antriebsstrang abstellen, das wird vom Team untersucht. Der Ausfall ist bedauerlich. Valtteri hatte ein wirklich solides Rennen, mit zwei guten Starts und einer ernsthaften Chance auf Punkte: Er lag vor dem zweiten Stopp vor Tsunoda, und Yuki fuhr weiter in die Punkte. Wir kennen derzeitig unsere Grenzen. Als Team müssen wir alle Daten dieses Wochenendes analysieren: Mit jedem Upgrade, das aus Hinwil kommt, verbessern wir unsere Leistung, und wir wissen, dass wir in die richtige Richtung gehen. Die Entwicklung läuft gut, die Upgrades funktionieren, unsere Boxenstopps werden immer besser: Wir wissen, dass wir in diesem Jahr alles in die Waagschale werfen müssen, um in die Punkte zu kommen. Wir konzentrieren uns jetzt auf zwei Testtage mit Pirelli, bevor wir in Shanghai gestärkt zurückkommen. Wir müssen unser Selbstvertrauen bewahren: Wir kommen von Rennen zu Rennen näher und sehen, dass unsere Pace mit unseren direkten Konkurrenten mithalten kann.»
Valtteri Bottas, 14.: «Das Positive, das wir aus diesem Rennen mitnehmen können: Wir hätten besser abschneiden können, als wir es heute getan haben. Das bestätigt den Schritt nach vorne, den wir in Bezug auf die Leistung dank den Upgrades gemacht haben. Leider wurde unser Potenzial für Punkte zunichte gemacht, als wir bei unserem zweiten Stopp in den Verkehr gerieten: Wir hielten mit einer Gruppe anderer Autos an, es war nicht der einfachste Stopp, und als ich es wieder auf die Strecke geschafft hatte, hing ich in den letzten Runden meist hinter Magnussen fest. Ich bin auf jeden Fall enttäuscht, denn wir hätten heute leicht mehr erreichen und unsere ersten Punkte der Saison einfahren können. Dennoch sah unser Renntempo vielversprechend aus und wir haben sowohl auf als auch neben der Strecke Fortschritte gemacht. Wir können auf eine stärkere Leistung in Shanghai hoffen: Unsere Priorität bleibt es, eine konstantere Leistung auf der gesamten Strecke zu erzielen und in einem extrem engen Feld um Punkte zu kämpfen. Ich freue mich darauf, nach ein paar Jahren wieder nach China zu kommen, und es wird natürlich eine grosse Sache für uns als Team und für Zhou – hoffentlich können wir wieder mitkämpfen und eine gute Show abliefern und ein paar Punkte holen.
Guanyu Zhou, DNF: «Es war ein schwieriges Wochenende für mich: Leider hatten wir im Laufe des Wochenendes einige kleinere Probleme, von der reduzierten Zeit im FP3, die sich letztlich auf mein Qualifying auswirkte, bis hin zu einem DNF in einem Rennen, in dem ich die Pace hatte, einige Positionen gutzumachen. Ich hatte einen guten Start und die ersten Runden des Rennens, bevor wir feststellten, dass wir möglicherweise technische Probleme hatten und uns mitgeteilt wurde, das Auto abzustellen. Obwohl dies definitiv nicht der Start in das Jahr ist, den ich mir erhofft hatte, arbeiten wir hart weiter, denn wir wissen, dass sich die Dinge verbessern werden: Unsere Gesamtpace sah gut aus, und ich konzentriere mich jetzt auf die Vorbereitung auf meinen ersten Heim-Grand Prix. Mit dem Team an der Strecke und zurück in der Fabrik werden wir unsere Probleme untersuchen und daran arbeiten, um in einer besseren Position zu sein, so dass ich zu Hause in China um Punkte kämpfen werde – sowohl im Sprintrennen am Samstag als auch im Rennen am Sonntag.»
Team-Repräsentant Alunni Bravi: «Nach drei Rennen, in denen wir von Problemen bei den Boxenstopps betroffen waren, können wir hier eine positive Entwicklung feststellen, denn wir hatten vier Stopps ohne Probleme. Es geht uns im Moment nicht darum, die Geschwindigkeit zu maximieren, sondern um die Konstanz und Zuverlässigkeit unserer Stopps. Wir mussten das Auto von Zhou wegen eines Problems mit dem Antriebsstrang abstellen, das wird vom Team untersucht. Der Ausfall ist bedauerlich. Valtteri hatte ein wirklich solides Rennen, mit zwei guten Starts und einer ernsthaften Chance auf Punkte: Er lag vor dem zweiten Stopp vor Tsunoda, und Yuki fuhr weiter in die Punkte. Wir kennen derzeitig unsere Grenzen. Als Team müssen wir alle Daten dieses Wochenendes analysieren: Mit jedem Upgrade, das aus Hinwil kommt, verbessern wir unsere Leistung, und wir wissen, dass wir in die richtige Richtung gehen. Die Entwicklung läuft gut, die Upgrades funktionieren, unsere Boxenstopps werden immer besser: Wir wissen, dass wir in diesem Jahr alles in die Waagschale werfen müssen, um in die Punkte zu kommen. Wir konzentrieren uns jetzt auf zwei Testtage mit Pirelli, bevor wir in Shanghai gestärkt zurückkommen. Wir müssen unser Selbstvertrauen bewahren: Wir kommen von Rennen zu Rennen näher und sehen, dass unsere Pace mit unseren direkten Konkurrenten mithalten kann.»
Valtteri Bottas, 14.: «Das Positive, das wir aus diesem Rennen mitnehmen können: Wir hätten besser abschneiden können, als wir es heute getan haben. Das bestätigt den Schritt nach vorne, den wir in Bezug auf die Leistung dank den Upgrades gemacht haben. Leider wurde unser Potenzial für Punkte zunichte gemacht, als wir bei unserem zweiten Stopp in den Verkehr gerieten: Wir hielten mit einer Gruppe anderer Autos an, es war nicht der einfachste Stopp, und als ich es wieder auf die Strecke geschafft hatte, hing ich in den letzten Runden meist hinter Magnussen fest. Ich bin auf jeden Fall enttäuscht, denn wir hätten heute leicht mehr erreichen und unsere ersten Punkte der Saison einfahren können. Dennoch sah unser Renntempo vielversprechend aus und wir haben sowohl auf als auch neben der Strecke Fortschritte gemacht. Wir können auf eine stärkere Leistung in Shanghai hoffen: Unsere Priorität bleibt es, eine konstantere Leistung auf der gesamten Strecke zu erzielen und in einem extrem engen Feld um Punkte zu kämpfen. Ich freue mich darauf, nach ein paar Jahren wieder nach China zu kommen, und es wird natürlich eine grosse Sache für uns als Team und für Zhou – hoffentlich können wir wieder mitkämpfen und eine gute Show abliefern und ein paar Punkte holen.
Guanyu Zhou, DNF: «Es war ein schwieriges Wochenende für mich: Leider hatten wir im Laufe des Wochenendes einige kleinere Probleme, von der reduzierten Zeit im FP3, die sich letztlich auf mein Qualifying auswirkte, bis hin zu einem DNF in einem Rennen, in dem ich die Pace hatte, einige Positionen gutzumachen. Ich hatte einen guten Start und die ersten Runden des Rennens, bevor wir feststellten, dass wir möglicherweise technische Probleme hatten und uns mitgeteilt wurde, das Auto abzustellen. Obwohl dies definitiv nicht der Start in das Jahr ist, den ich mir erhofft hatte, arbeiten wir hart weiter, denn wir wissen, dass sich die Dinge verbessern werden: Unsere Gesamtpace sah gut aus, und ich konzentriere mich jetzt auf die Vorbereitung auf meinen ersten Heim-Grand Prix. Mit dem Team an der Strecke und zurück in der Fabrik werden wir unsere Probleme untersuchen und daran arbeiten, um in einer besseren Position zu sein, so dass ich zu Hause in China um Punkte kämpfen werde – sowohl im Sprintrennen am Samstag als auch im Rennen am Sonntag.»
WM-Klassemente
Zum WM-Klassement der Teams gehts hier!
Das gab zu reden I
Den ersten Crash gibts in Suzuka bereits in Kurve 3 der 1. Runde! Albon, der keinen guten Start erwischt, will Ricciardo rechts überholen, dieser sieht Albon nicht und touchiert den Williams. Beide fliegen in die Reifenstapel, bleiben glücklicherweise unverletzt. Weil der Crash in der 1. Runde stattfindet, wird das Rennen nach einem längeren Unterbruch neu gestartet.
Das gab zu reden II
Die japanischen Fans haben in Suzuka allen Grund zur Freude: Yuki Tsunoda ist der erste Japaner seit 2012, der Punkte in der Heimat holt. Zuletzt schaffte dies Kobayashi 2012 im Sauber.
So gehts weiter
Die Formel 1 bleibt vorerst in Asien. In zwei Wochen, am 21. April, geht es mit dem GP von China weiter. In Shanghai war die Formel 1 zuletzt 2019 zu Gast. In den vergangenen drei Jahren fanden keine Rennen in China statt.



