Endet ihre Serie 2026?
Hülkenberg und Stroll in unrühmlichem F1-Ranking

Der F1-Saisonstart 2026 in Melbourne kommt immer näher. Wenn in Down-Under die Motoren wieder aufheulen, jagen Top-Piloten ihre nächsten Siege. Hülkenberg und Stroll zählen nicht dazu, wodurch sie wohl weiter unter den Fahrern mit den meisten GP ohne Triumph bleiben.
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Nico Hülkenberg ist der Fahrer mit den meisten GP ohne Sieg in der Geschichte der F1.
Foto: IMAGO/ANP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Nico Hülkenberg hält Rekord für die meisten GP ohne Sieg
  • 250 Rennen, 622 Punkte, bestes Ergebnis: 3. Platz in 2025
  • Lance Stroll einziger anderer akitver Fahrer in den Top 10
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Mit seinem dritten Platz beim Grossen Preis von Silverstone im vergangenen Juli beendete Nico Hülkenberg eine persönliche Durststrecke. In seinem damals 256. Rennen fuhr er endlich aufs Podest und entledigte sich des Rekords für die meisten GP ohne Podium. Dennoch bleibt sein Name in einem anderen ungesehenen Ranking ganz vorne.

Hülkenberg mit meisten GP ohne Sieg in der Geschichte der Formel 1

Mit Ausnahme der Saisons 2011 und 2021 stand Nico Hülkenberg in jedem Jahr seit 2010 am Start. Logisch, kommen dadurch einige GP zusammen. Mit 250 Einsätzen fehlen ihm auf einen Platz innerhalb der Top 10 der Fahrer mit den meisten F1-Rennen aller Zeiten bloss sieben Starts (Ricciardo liegt bei 257). Während er in diesen 250 Rennen zu insgesamt 622 Punkten fuhr, blieb ihm der ganz grosse Wurf stets verwehrt. Und so wartet niemand länger auf einen GP-Sieg wie der frühere Sauber- und heutige Audi-Pilot.

FahrerF1-StartsBestes Ergebnis
Nico Hülkenberg2503. Platz (2025)
Andrea de Cesaris2082. Platz (2x in 1983)
Lance Stroll1893. Platz (2017, 2x in 2020)
Kevin Magnussen1852. Platz (2014)
Nick Heidfeld1832. Platz (2x in 2005, 2007, 4x 2008, 2009)
Romain Grosjean1792. Platz (2012, 2013)
Martin Brundle1582. Platz (1992, 1994)
Derek Warwick1462. Platz (2x in 1984)
Jean-Pierre Jarier1343. Platz (1974, 2x 1979)
Eddie Cheever1322. Platz (1982, 1983)

Trotz seiner Glanzleistung letztes Jahr scheint es unwahrscheinlich, dass er in der neuen Saison plötzlich um den Sieg mitfährt. Schliesslich steht das GP-Debüt seines Rennstalls erst noch an. Gleichzeitig kann wegen des neuen Reglements jedoch kein Team auf Erfahrungswerte bauen, wodurch an der Vormachtstellung der etablierten Teams gehörig gerüttelt werden könnte. Bei den Pre-Seasontests in Bahrain machte sich etwa bei Verstappen ordentlich Frust breit.

Nur Lance Stroll hat auch noch Chancen auf eine Besserung

Während einige der oben genannten Fahrer bereits vor Jahrzehnten ihren Rücktritt aus der Königsklasse des Motorsports gaben, liegt das letzte Rennen anderer erst kürzlich zurück. Romain Grosjean (2020) und Kevin Magnussen (2024) zählten vor nicht allzu langer Zeit zum F1-Grid, verpassten es dabei jedoch, ganz oben auf dem Siegertreppchen zu stehen.

Mit Lance Stroll gibts neben Hülkenberg zudem einen weiteren Fahrer, der nach wie vor Teil des schnellsten Kreisverkehrs der Welt ist. 2026 wird für den Sohn von Aston-Martin-Eigentümer Lawrence die bereits zehnte Saison in der Formel 1, wodurch auch er (theoretische) Chancen darauf hat, seinen Namen aus der Liste der Piloten mit den meisten GP ohne Sieg zu streichen. Mit Adrian Newey als technischem Direktor will sein Vater «eines der letzten grossen Puzzle-Teile auf dem Weg zum WM-Titel» gefunden haben. Auf dieser Mission würden einige Siege von Stroll nicht schaden. Ob die Newey-Magie dafür reicht?

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