Bereits vor dem letzten Tag hatte sich Mercedes mit über 500 Runden, fast 2500 Kilometern und einem breiten Grinsen aus Spanien verabschiedet. Auch Racing Bulls und Williams, das wegen fehlender Crashtests Forfait geben musste, waren am Freitag nicht dabei.
Hamilton bremst die Vorfreude
Ohne Mercedes holte sich Ferrari mit Hamilton und 1:16,348 Minuten in den letzten Minuten sogar den «Gesamtsieg». Aber der Brite, 0,3 Sekunden schneller als Teamkollege Leclerc aber fünf Sekunden langsamer als die Pole-Zeit von Piastri 2025, hielt schon vorher dagegen: «Erstens fuhr kein Team wirklich auf Zeiten und alle waren froh, wenn die neuen Teile nicht kaputt gingen. Ja, wir hatten eine solide Woche. Mehr nicht.»
Nur Hadjar-Unfall
Den einzigen Schrott der Woche lieferte Isack Hadjar im Red Bull mit dem eigenen Motor am Dienstag ab. Sonst drangen nur wenige zuverlässige Informationen aus der hermetisch abgeriegelten Anlage von Montmelo bei Barcelona.
Die Medien und TV-Stationen sollten nicht dabei sein, wenn sich die Formel 1 fast an Krücken mühsam in die neue Saison bewegt.
Audi fehlen Kilometer
In Bahrain ist dann alles anders. Da muss geliefert werden. Auch zeitmässig. Das gilt vor allem für die Einsteiger Cadillac (trotz Ferrari-Motoren) und Audi, das noch viele Rätsel aufgibt. Auch in Sachen Zuverlässigkeit.
Bei Audi war man mit dem ersten Auftritt zufrieden, auch wenn es kilometermässig noch Defizite gab. Der Ausrutscher von Nico Hülkenberg (38) am Nachmittag ins Kiesbett gehört beim Testen zum Alltag.