Nur sechs Teams nutzten den Donnerstag für einen weiteren Shakedown vor den sechs Tagen in der Wüste von Bahrain. Dabei drehte sich Hamilton am Morgen – schon so etwas wie ein Höhepunkt.
Premiere gegen 17 Uhr
Die Frage vor dem Freitag: Wie gut ist der gross angekündigte AMR26 – das grüne Monster von Aero-Guru Adrian Newey (67). Der Mann mit über 200 GP-Siegen bei McLaren, Williams und Red Bull will offenbar kein Team vor Bahrain zur Kopie eines seiner Teile einladen. Und so ging der Aston Martin in der Abenddämmerung ganz in Schwarz auf die kurze Reise.
Der Geheimfavorit…
Während Williams wenigstens in Sachen Motor keine Probleme bekommen wird, würde Honda (nach dem Abgang von Red Bull zu Aston Martin) jetzt gerne einige Kilometer abspulen. Beim ersten Ausgang sass der hausinterne Dauerpilot Lance Stroll (27) am Lenkrad. Der Kanadier blieb aber nach nur sechs Runden auf der Strecke liegen. Am Freitag soll der unverwüstliche Fernando Alonso (44) fahren.
- George Russell (Mercedes): 1:16.445 (78 Runden)
- Kimi Antonelli (Mercedes): 1:17.081 (90)
- Charles Leclerc (Ferrari): 1:18.223 (83)
- Oscar Piastri (McLaren): 1:18.419 (48)
- Arvid Lindblad (Racing Bulls): 1:18.451 (47)
- Lewis Hamilton (Ferrari): 1:18.654 (87)
- Liam Lawson (Racing Bulls): 1:18.840 (64)
- Sergio Perez (Cadillac): 1:21.024 (66)
- Lance Stroll (Aston Martin): 1:46.404 (5)
- George Russell (Mercedes): 1:16.445 (78 Runden)
- Kimi Antonelli (Mercedes): 1:17.081 (90)
- Charles Leclerc (Ferrari): 1:18.223 (83)
- Oscar Piastri (McLaren): 1:18.419 (48)
- Arvid Lindblad (Racing Bulls): 1:18.451 (47)
- Lewis Hamilton (Ferrari): 1:18.654 (87)
- Liam Lawson (Racing Bulls): 1:18.840 (64)
- Sergio Perez (Cadillac): 1:21.024 (66)
- Lance Stroll (Aston Martin): 1:46.404 (5)
Solange die beiden im Auto sitzen und nur herumgurken, werden sie weiter zu den gefährlichen Aussenseitern gezählt. Aber eben: Wie lange? Top oder Flop – das bleibt die Frage. Erste Stimmen reden bereits von radikalen Lösungen am AMR26.
Audi wartet auf Freitag
Der vierte Testtag wurde für Audi wieder zum Pausenfüller. Die Deutschen wollen am Freitag ihre bisherigen Erkenntnisse von knapp 450 Kilometern umsetzen. «Die Moral im Team ist gut. Wir warten alle gespannt darauf, was die Testtage bis zur Abreise nach Australien noch bringen», sagt Nico Hülkenberg (38), der Motor und Motivator des ganzen sehr ehrgeizigen Projekts.
Wer schlägt Mercedes?
Mercedes hat seine drei erlaubten Tags hinter sich und mit weit über 2000 Kilometer und klaren Bestzeiten alle überrascht. Nun, viele Experten hatten erwartet, dass neue Reglemente bei Mercedes keine Panik auslösen. Wie 2014 mit dem Hybridsystem. Bis 2020 gewannen sie damals alle sieben WM-Titel.