Die Königsklasse des Motorsports kehrt nach Afrika zurück. Wie die Formel 1 am Dienstag bekannt gibt, gibt es ab den frühen 2030er-Jahren ein Rennen in Ruanda. Zwischen dem ostafrikanischen Land und der F1 gibt es einen Zehnjahresvertrag. Wann genau das erste Rennen in Bugesera nahe der Hauptstadt Kigali über die Bühne gehen wird, ist derzeit noch nicht bekannt.
Die langfristige Vereinbarung sieht vor, dass das erste Rennen im Land stattfinden wird, sobald die neue speziell gebaute Rennstrecke fertiggestellt ist, was voraussichtlich Anfang des nächsten Jahrzehnts der Fall sein wird. Für die Formel 1 ist es eine Rückkehr auf den afrikanischen Kontinent, nachdem 1993 in Südafrika das letzte Rennen dort stattgefunden hatte.
Hamiltons Traum geht in Erfüllung
Diese Neuankündigung hatte sich am letzten GP-Wochenende in Singapur bereits abgezeichnet. Vor allem Sir Lewis Hamilton (41) wird sich über die Neuigkeiten freuen. «Seit sechs, vielleicht sogar sieben Jahren kämpfe ich hinter den Kulissen darum, einen Grand Prix auf die Beine zu stellen», sagte der Ferrari-Pilot beim diesjährigen Saisonstart in Melbourne.
«Ich setze mich mit den Verantwortlichen zusammen und frage: ‹Warum sind wir nicht in Afrika?› Ich möchte den Sport nicht verlassen, ohne dass es dort einen Grand Prix gibt, ohne dort Rennen fahren zu können, also setze ich mich dafür ein.»
Ob der Brite tatsächlich in Ruanda an den Start gehen wird, darf bezweifelt werden. Hamilton steht bei Ferrari noch bis Ende 2027 unter Vertrag, Medienberichten zufolge hat er danach einseitig die Option, das Arbeitspapier bis Ende 2028 zu verlängern.