Die ewige Hoffnung der roten Fans
Ferrari vorne – jetzt oder nie!

Die Geschichte wiederholt sich. Ferrari steigt bei einigen Experten wieder mal als Favorit in die Formel-1-Saison.
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Das lange Warten: Ferrari ist nun seit 28 WM-Rennen sieglos.
Foto: IMAGO/Ricardo Larreina Amador

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Ferrari wartet seit 27. Oktober 2024 auf den 249. GP-Sieg
  • Teamchef Fred Vasseur steht nach schwacher Leistung unter Druck
  • Mercedes legte mit 6188 Testkilometern in neun Tagen die grösste Distanz zurück
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Roger BenoitFormel-1-Experte

Die Bilanz spricht auch diesmal nicht für das rote Panik-Orchester aus Italien.

Seit dem 27. Oktober 2024 haben in Maranello die Kirchenglocken nie mehr für einen Ferrari-Sieg geläutet. Damals siegte Sainz in Mexiko vor dem aktuellen Weltmeister Norris (McLaren) und Leclerc im anderen Ferrari.

Seither wartet man immerhin schon 28 Rennen auf den 249. GP-Triumph in bisher 1122 Formel-1-Einsätzen.

Zuletzt wurde 2008 ein WM-Titel mit Kimi Räikkönen und Felipe Massa gefeiert. Jetzt steht der sonst so selbstbewusste Teamchef Fred Vasseur (57) unter Druck. Die Italo-Medien haben trotz der guten Testresultate ohne nennenswerte Dramen ihre Messer gewetzt.

Weil Vasseur im April 2025 die Entwicklung des Autos eingestellt hat und sich voll auf 2026 konzentriert, läuft jetzt in einem Monat (nach Australien, China und Japan) die Schonfrist ab.

Beide Fahrer sind nach den Tests in Barcelona und Bahrain optimistisch. Leclerc: «Noch selten konnten wir in einer Vorbereitung das ganze Programm durchziehen.» Hamilton, wie Vasseur bereits angezählt: «Das wird für uns eine Wahnsinns-Saison!»

So himmelhochjauchzend tönt es aus keinem anderen Lager. Bei Mercedes, das mit 6188 Kilometern in neun Tagen die grösste Distanz zurücklegte (total 54 000 Kilometer), schiebt man die Favoritenrolle gerne von sich. «Wir tippen mal auf Red Bull, das mit dem eigenen Motor glänzte und noch viel versteckte. Dann hat man mit Verstappen stets ein Ass im Ärmel.»

Fachleute tippen auf Russell

Doch viele Fachleute und auch der frühere GP-Boss Bernie Ecclestone (95) tippen auf George Russell (28) als Titel-Favorit: «Er ist der Einzige, der gegen Verstappen nicht zurückzieht.»

Doch Russell hat Angst. Vor den neuen Starts mit den Batterien. «Ich habe zweimal in Bahrain mit einigen Piloten einen Start geübt – so schlecht bin ich in allen sieben Formel-1-Jahren noch nie abgefahren.» Und Verstappen hat die neuen Regeln schon offiziell als lächerlich bezeichnet. Wir nähern uns immer weiter der Formel E.

Um das Debakel zu verhindern, wurde von der FIA das Startprozedere schon geändert. Vor den roten Ampeln tauchen für zehn Sekunden blaue Lichter auf. Grund: Damit soll der Turbo hochgedreht werden.

Am Sonntag ab 5 Uhr MEZ werden in einer Woche über 100 Millionen TV Fans Zeuge sein, wie das Feld «losdonnert».

Einer wird mit Sicherheit hinter den 22 Fahrern warten: Bernd Mayländer (54) im Mercedes. Der Deutsche steht in Melbourne zum 500. Mal seit seiner Premiere 2000 als Safety-Car-Driver am Start!

Im oft wichtigsten Auto hat Mercedes jetzt wieder das alleinige Kommando. Einige Jahre hatte man sich mit Aston Martin die Einsätze aufgeteilt.

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