«Es war von Anfang bis Ende ein einziges Ärgernis!» Bernie Ecclestone äussert sich gegenüber der «Daily Mail» zum Vorfall am Montag in Portugal am Aeroporto de Cascais. Der «Correio da Manhã» hatte davor berichtet, dass der Brite am Flugplatz vorübergehend festgenommen wurde.
Der frühere Formel-1-Boss reiste am Montagmorgen mit seinem Privatjet, einer Dassault Falcon 7X, aus Saanen im Kanton Bern nach Cascais. Um kurz vor 11 Uhr Ortszeit landete er auf portugiesischem Boden. Etwas mehr als zwei Stunden zuvor war der Start in der Schweiz (Wohnsitz in Gstaad) erfolgt. 2026 hat Ecclestones brasilianische Ehefrau Fabiana (50) in Cascais eine Villa gekauft.
Waffe zum Tontaubenschiessen dabei
Der 95-jährige Ecclestone war mit einer Waffe, die er aus der Schweiz mit zum Tontaubenschiessen mitgebracht hat, im Gepäck unterwegs. Diese löste bei einer Routinekontrolle in Portugal den ganzen Wirbel aus.
«Sie fragten, ob ich ein ‹Blue Book› hätte, was offenbar die erforderliche Bescheinigung ist, und ich sagte ihnen, dass ich niemals mit solchen Dokumenten reise – praktisch überhaupt mit keinen Dokumenten», so Ecclestone. «Sie sagten, sie würden mich festnehmen, aber nach einer Zeit, die mir wie Stunden vorkam, haben wir diesen Punkt mit der Festnahme geklärt.»
Ecclestone wartet nun zu Hause, dass der ganze Fall zu den Akten gelegt werden kann. Dafür ist seine Gattin extra nach Lissabon gereist. 2022 wurde der Brite einst im brasilianischen São Paulo kurzzeitig festgenommen und gegen eine Kaution in der Höhe von umgerechnet rund 1500 Franken wieder freigelassen. Damals hatte er eine kleine Pistole (ohne Munition) bei sich.