Fazit:
Finnland gewinnt zum Auftakt der Weltmeisterschaft 2026 in der Schweiz gegen Deutschland mit 3:1. Damit wird das Team von Antti Pennanen seiner Favoritenrolle gerecht. Die Finnen nutzten im ersten Spielabschnitt das erste Powerplay aus, um in Führung zu gehen. Anschliessend überstand der Bronzemedaillengewinner von Mailand insgesamt zehn Minuten in Unterzahl, ehe eine Überzahl-Situation zum 2:0 führte. Zwar kam Deutschland durch Stefan Loibl nochmal heran, doch Aatu Räty traf zum Endstand. Alles in allem geht das Ergebnis auch vollkommen in Ordnung, da Finnland deutlich effizienter, vor allem beim eigenen Powerplay, agierte. Für die Leijonat geht es morgen Nachmittag gegen Ungarn weiter, während auf die DEB-Auswahl am Sonntag Lettland wartet.
Spielende
Es bleibt beim 3:1! Die Sekunden ticken herunter und nach einem Fehlpass wissen beide Mannschaften, dass nichts mehr passieren wird. So halten die Mannen von Harold Kreis für die letzten Momente den Puck in den eigenen Reihen auf Höhe der Mittellinie, ehe die Sirene ertönt.
Die DEB-Auswahl hält die Scheibe im Angriffsdrittel, doch es gibt keine aussichtsreichen Abschlussmöglichkeiten, sodass das Tor von Justus Annunen nicht in Gefahr gerät.
Die forcierte Überzahl-Situation scheint sich vorerst auszuzahlen. Finnland kommt nicht in die Zweikämpfe hinein, wodurch Leon Gawanke zum Abschluss aus dem linken Bullykreis kommt. Dieser Versuch verfehlt das Tor um einen halben Meter. Dennoch können die Mannen von Harold Kreis den Druck aufrechterhalten.
Es sind noch dreieinhalb Minuten zu spielen und es gibt die Auszeit von Harold Kreis. Anschliessend verlässt Philipp Grubauer das Eis, der völlig bedient wirkt. Somit agiert Deutschland mit einem Empty Net.
Tor für Finnland, 3:1 durch Aatu Räty
War es das schon? Ein Tempogegenstoss wird von den Finnen nur lang gespielt, ehe Leon Hüttl hinter dem eigenen Kasten das Spielgerät aufnimmt. Sofort bekommt er Druck und macht den Fehler, sodass Saku Mäenalanen den Puck im rechten Bullykreis nach innen legen kann. Dort lauert Aatu Räty, der aus dem Slot heraus eiskalt agiert und rechts halbhoch trifft. Philipp Grubauer ist chancenlos und muss zum dritten Mal hinter sich greifen.
Der Forecheck des deutschen Teams wird stärker, sodass der Bronzemedaillengewinner von Mailand nun weitaus mehr Probleme beim Spielaufbau hat. Frederik Tiffels setzt zum Distanzschuss an, der jedoch geblockt wird.
Zentral von der blauen Linie lädt Moritz Seider einfach mal durch. Sein strammer Schlagschuss rauscht hauchdünn rechts am Kasten von Justus Annunen vorbei.
Im Gegensatz zu den ersten beiden Powerplays der Finnen gibt es nun keinen Treffer! Mit einer aufopferungsvollen Verteidigung kann der nächste Gegentreffer verhindert werden, sodass die Strafe von Samuel Dove-McFalls ungenutzt bleibt.
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Schweiz | 7 | 32 | 21 | |
2 | Finnland | 7 | 20 | 18 | |
3 | Lettland | 7 | 7 | 12 | |
4 | USA | 7 | 4 | 11 | |
5 | Deutschland | 7 | 1 | 10 | |
6 | Österreich | 7 | -12 | 9 | |
7 | Ungarn | 7 | -24 | 3 | |
8 | Großbritannien | 7 | -28 | 0 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Kanada | 7 | 20 | 20 | |
2 | Norwegen | 7 | 11 | 15 | |
3 | Tschechische Republik | 7 | 2 | 13 | |
4 | Schweden | 7 | 11 | 12 | |
5 | Slowakei | 7 | 2 | 11 | |
6 | Dänemark | 7 | -11 | 6 | |
7 | Slowenien | 7 | -12 | 6 | |
8 | Italien | 7 | -23 | 1 |

