SRF-Star vor intensiven Wochen
Annette Fetscherin über Hockey-WM, Leidenschaft und Liebes-Aus

Die beliebte Sportmoderatorin befindet sich im wohl intensivsten Jahr ihrer Karriere. Kraft schöpft Annette Fetscherin nicht nur bei ihren Liebsten, sondern auch an ihrem Herzensort.
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Remo Bernet (Text) und Linda Käsbohrer (Fotos), GlücksPost
Glückspost
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Während der Eishockey-WM (vom 15. bis 31. Mai) führt Annette Fetscherin durch die SRF-Studiosendungen der Spiele in Zürich.
Foto: Linda Käsbohrer

Auch wenn viele Badis bereits geöffnet sind und der Wintermantel im Schrank hängt, wird es in den Hockeystadien nochmals richtig spannend! Denn in den kommenden Wochen findet in der Schweiz die Weltmeisterschaft statt. Mittendrin: SRF-Moderatorin Annette Fetscherin (42), die durch die Studiosendungen im Stadion in Zürich führt. «Es ist schon ein Kontrast, wenn man tagsüber bei der Vorbereitung noch im T-Shirt auf dem Balkon sitzt und nachher in die Hockeyhalle geht, wo es kühl ist und Eis hat. Ich sage jeweils: Wenn die Hockey-WM vorbei ist, dann wird es Sommer», sagt die Thurgauerin.

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Fetscherin ist schon lange Eishockey-Fan. «Ich begeistere mich seit Jahren für diesen Sport.» Ursprünglich war die Weltmeisterschaft schon für 2020 geplant, musste jedoch wegen der damaligen Corona-Pandemie abgesagt werden. «Jetzt geht es endlich los mit der Heim-WM», schwärmt die Moderatorin.

Sie hofft auf eine ähnlich grosse Euphorie wie bei der letztjährigen Fussball-EM der Frauen. «Ich finde es auch schön, zu sehen, wie die Schweiz in diesen Wochen jeweils als Land zusammenwächst und sich alle über die Schweizer Nationalmannschaft freuen.» Ausserdem seien solche Wettkämpfe extrem wichtig, um Junge für Sport zu begeistern.

Auch selbst sportlich

Bei der SRF-Frau spielt der Sport auch im Privatleben eine grosse Rolle: Regelmässig besucht sie das Crossfit, ein intensives Fitnesstraining in der Gruppe, oder sie geht joggen. Ihre grosse Leidenschaft bleibt jedoch der Polosport. «Wenn ich bei meinen Pferden bin, kann ich den Kopf abschalten und neue Kraft tanken.»

Vor zwei Jahren musste Fetscherin bei der Fussball-EM in Deutschland kurzfristig aussetzen, nachdem sie sich beim Polo den Arm gebrochen hatte. Ob sie nun als Vorsichtsmassnahme während der anstehenden WM in der Schweiz nicht in den Sattel steigt? Annette Fetscherin schüttelt den Kopf. «Aber ich bin jetzt sicher etwas vorsichtiger unterwegs.» Denn die Zeit mit ihren Pferden will sich die TV-Frau nicht nehmen lassen.

Seit über 20 Jahren ist Fetscherin im Fernsehen tätig, bei SRF steht sie seit 2017 als Moderatorin vor der Kamera. Doch auch wenn sie längst zu den Aushängeschildern von SRF gehört, sucht man bei ihr vergebens nach Starallüren. Im Gegenteil: Sie mag es unkompliziert. «Im Stall mach ich mir jeden Tag die Hände dreckig. Das ist für mich gar kein Problem.» Auch schätze sie es, dass sie auf dem Hof nicht mit anderen Augen angeschaut wird. «Dort spielt es keine Rolle, was für eine Arbeit ich mache. Uns verbindet die Liebe für die Tiere und den Polosport.»

Einsatz an der Fussball-WM

Die Kraft, die sie an ihrem Herzensort tankt, kann Annette Fetscherin gut gebrauchen: Nur wenige Tage nach dem Final der Eishockey-WM startet bereits der nächste Grossanlass. Bei der Fussball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada berichtet sie im Wechsel mit ihren Kollegen aus dem TV-Studio in Zürich. «Das Sportjahr 2026 ist intensiv. Zum Jahresanfang war ich noch bei den Olympischen Spielen in Cortina», sagt die Moderatorin. Beklagen wolle sie sich deswegen nicht – zu gross ist die Freude über ihre Arbeit.

Trotzdem: Job und Privatleben unter einen Hut zu bringen, ist nicht immer einfach. Veranstaltungen wie Fussballspiele, Skirennen und Eishockey-Wettkämpfe sind oft abends oder am Wochenende. «Meine Familie und Freunde haben sich zum Glück daran gewöhnt, dass man mit mir etwas mehr planen muss.»

In ihrem Beruf, den sie mit so viel Leidenschaft ausübt, ist sie auch schon schmerzhaft an ihre Grenzen gekommen. Besonders die Zeit nach den Olympischen Spielen 2022 in Peking (China) ist ihr in Erinnerung geblieben. Damals spürte sie, wie der Akku nicht nur leer, sondern tiefenentladen war. «Dort habe ich wirklich gemerkt: Es geht nicht mehr.» Beruflich habe sie für kurze Zeit einen Gang zurückschalten müssen.

Es war eine wichtige Lektion in Sachen Selbstkenntnis. Heute achtet sie früher auf die Warnsignale ihres Körpers, hat gelernt, auch einmal die Notbremse zu ziehen und sich die nötigen Freiräume zu schaffen, bevor das System kollabiert. «Es ist manchmal schwieriger, sich das selbst einzugestehen, als es nach aussen zu kommunizieren», reflektiert sie. «Ich bin eher der Typ, der immer denkt: Oh ja, das mache ich auch noch, und das geht schon irgendwie.» Heute weiss sie: Es geht eben nicht immer alles.

Glücklich als Single

Das musste die Sportmoderatorin vor einem Jahr auch privat einsehen, als ihre Beziehung mit dem ehemaligen Spitzenfechter Benjamin Steffen (44) in die Brüche ging. Heute ist sie Single – und das keineswegs traurig. «Mein Leben ist ausgefüllt und ich bin glücklich.»

Für Annette Fetscherin ist darum klar, dass sie auch bei einer allfälligen neuen Beziehung viel Flexibilität bei ihrem Partner braucht. «Ich möchte mein Leben weiterhin leben können, wie es ist. Aber es wäre schön, gewisse Momente davon zu teilen.» Doch momentan sei sie gar nicht auf der Suche nach einer Beziehung – das lasse sie auf sich zukommen.

Mit dieser Lockerheit blickt sie auch in ihre Zukunft. Denn angesprochen auf ihre Ziele, entgegnet die Ostschweizerin: «Ich lebe im Moment meinen Traum.» Sie sei offen dafür, irgendwann auch etwas komplett anderes zu machen – «vielleicht mit Tieren oder sonst auch mit Menschen». Aber gerade wolle sie einfach nur «jeden Moment in vollen Zügen geniessen».

Eishockey-WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Österreich
Österreich
0
0
0
1
Finnland
Finnland
0
0
0
1
Deutschland
Deutschland
0
0
0
1
Großbritannien
Großbritannien
0
0
0
1
Ungarn
Ungarn
0
0
0
1
Lettland
Lettland
0
0
0
1
Schweiz
Schweiz
0
0
0
1
USA
USA
0
0
0
Playoffs
Abstieg
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kanada
Kanada
0
0
0
1
Tschechische Republik
Tschechische Republik
0
0
0
1
Dänemark
Dänemark
0
0
0
1
Italien
Italien
0
0
0
1
Norwegen
Norwegen
0
0
0
1
Slowakei
Slowakei
0
0
0
1
Slowenien
Slowenien
0
0
0
1
Schweden
Schweden
0
0
0
Playoffs
Abstieg
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