Meier, Barzal, Jalonen & Co
Das sind die Stars der Eishockey-WM

Es nicht so, dass man bei der am Freitag beginnenden WM die Sonnenbrille anziehen müsste, weil so viele Stars hell leuchten. Und doch hat es einige Klasse-Spieler dabei.
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Scharfschütze: Die Schweiz kann in Helsinki auf Sharks-All-Star Timo Meier zählen.
Foto: AFP
Stephan Roth

Der späte Termin der WM in Helsinki und Tampere, das stramme Programm während der Pandemie und die geopolitische Lage – Finnland hat über 1000 km Grenze mit Russland – dürften einige NHL-Stars zum Daheimbleiben veranlasst haben. Das heisst aber nicht, dass es nicht einige höchst attraktive Spieler an der WM hätte.

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Patrick Fischers WM-Team 2022:
Foto: keystone-sda.ch

Um Top-Spieler zu finden, braucht man aus Schweizer Sicht gar nicht weit zu schauen. Selbst ohne Überflieger Roman Josi hat Patrick Fischer mit Timo Meier und Nico Hischier zwei NHL-Hochkaräter im Team. Während der Appenzeller, der für San Jose stürmt, mit 35 Treffern eine neue Schweizer NHL-Bestmarke aufstellte und mit seiner 5-Tore-Gala gegen Los Angeles weltweit für Aufsehen sorgte, machte Hischier einen weiteren Schritt nach vorne.

Der erst 23-jährige Captain von New Jersey stellte seine Rookie-Saison 2017/18, als er an der Seite des damaligen Liga-MVP Taylor Hall spielte, in den Schatten und buchte 60 Punkte in 70 Spielen. Seine Devils, die im Draft dank Lotterie-Glück bereits als Nummer 2 das nächste Talent bekommen werden, dürften mit ihm wachsen, was die Wahrscheinlichkeit verringert, den Walliser noch oft an einer WM zu sehen.

Slowaken und Tschechen mit Top-Teenagern

Nicht nur die Schweizer haben Glamour in ihren Reihen. So kann Titelverteidiger Kanada im Sturm auf Wirbelwind Mathew Barzal (New York Islanders) und die USA in der Abwehr auf Seth Jones (Chicago) zählen. Oder die von Kari Jalonen (ex SCB) gecoachten Tschechen haben Meiers Sharks-Sturmpartner Thomas Hertl am Start. Die Dänen haben nicht nur Heinz Ehlers an der Bande, sondern auch dessen Sohn Nikolaj (Winnipeg) auf dem Eis.

Wie die Schweizer mit Hischier haben auch die Schweden einen Spieler im Team, der als Nummer 1 gedraftet wurde: Verteidiger Rasmus Dahlin (22, Buffalo).

Chancen, als nächster im Draft am 7. Juli ganz früh gezogen zu werden, hat der slowakische WM-Stürmer Juraj Slafkovsky (18, TPS Turku), der bei Olympia als Topskorer verblüffte. Ebenfalls hoch gehandelt werden die WM-Verteidiger David Jiricek (18, Tsch) und Simon Nemec (18, Slk).

Deutsche mit NHL-Jungstars am Start

Interessante Jungstars präsentieren auch die Deutschen: Detroits Wucht-Verteidiger Moritz Seider (21) ist einer der drei Finalisten für die Auszeichnung des besten NHL-Neulings. Und Ottawa-Stürmer Tim Stützle (20) fand zuletzt den Tritt immer besser.

Für Spektakel dürfte auch der Schweiz bestens bekannte lettische Colombus-Goalie Elvis Merzlikins (ex Lugano) sorgen.

Der Olympiasieger aus Finnland, der in den letzten Jahren ohne NHL-Stammspieler erfolgreich war und zahlreiche aktuelle und künftige NL-Söldner (Olkinuora, Lehtonen, Vatanen, Rajala, Filppula, Sallinen und Pesonen) an Bord hat, darf diesmal auf die Dienste von Michael Granlund zählen, der 2020 im Tausch mit Kevin Fiala zu Nashville gestossen war.

Die Finnen sowie die Schweden haben sich aufgrund des Ukraine-Krieges entschieden, auf Spieler, die auch nächste Saison in der KHL tätig sein werden, zu verzichten.

«Wir wissen, was wir können - ich freue mich darauf»
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NHL-Star Hischier vor der WM:«Wir wissen, was wir können - ich freue mich darauf»
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Eishockey-WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
7
32
21
2
Finnland
Finnland
7
20
18
3
Lettland
Lettland
7
7
12
4
USA
USA
7
4
11
5
Deutschland
Deutschland
7
1
10
6
Österreich
Österreich
7
-12
9
7
Ungarn
Ungarn
7
-24
3
8
Großbritannien
Großbritannien
7
-28
0
K.o.-Phase
Abstieg
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kanada
Kanada
7
20
20
2
Norwegen
Norwegen
7
11
15
3
Tschechische Republik
Tschechische Republik
7
2
13
4
Schweden
Schweden
7
11
12
5
Slowakei
Slowakei
7
2
11
6
Dänemark
Dänemark
7
-11
6
7
Slowenien
Slowenien
7
-12
6
8
Italien
Italien
7
-23
1
K.o.-Phase
Abstieg
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