Sensation knapp verpasst
Del Curto und Österreich knöpfen USA Punkt ab

Überraschenderweise holen die Österreicher einen Zähler gegen die USA. Der fade Beigeschmack: Das Team mit Arno Del Curto als Assistenz-Trainer lag zwischenzeitlich 2:0 vorne.
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Assistenz-Coach Arno Del Curto (3.v.r.) blickt gespannt aufs Eis.
Foto: keystone-sda.ch

Überwiegt die Freude über den gewonnenen, nicht budgetierten Punkt oder am Ende doch der Ärger, dass kein Sieg resultierte?

Die Österreicher lassen beim haushohen Favoriten aus den USA ordentlich die Knie schlottern, sie führen zwischenzeitlich 2:0. Das Team mit den Schweizer Trainern Roger Bader (Headcoach) und Arno Del Curto (Assistent) an der Bande bringt den Vorsprung jedoch nicht über die Zeit.

In der Verlängerung kann unser östlicher Nachbar sogar in Überzahl agieren, diesen Vorteil allerdings nicht ausnützen – auch weil die Latte der Sensation im Weg steht.

So können die USA die drohende Blamage doch noch abwenden. Hughes schiesst die Nordamerikaner in der 64. Minute zum Sieg.

Die Franzosen bodigen Kasachstan im zweiten Nachmittagsspiel 2:1. Sie drehen die Partie im Mittelabschnitt dank Toren von Texier und Chakiachvili.

Schweden-Sieg gegen Tschechien

Im Schlagerspiel des Tages bezwingt Schweden Tschechien 5:3. Die Differenz erzwingen die Skandinavier im Mittelabschnitt mit drei Toren innert rund sechs Minuten. Zum Mann des Abends avanciert Asplund. Der Stürmer der Buffalo Sabres trifft doppelt (zum 1:1 und zum 4:1).

Kanada bodigt Italien nach Fehlstart

Ein Drittel lang nehmen die Kanadier ihren WM-Auftaktgegner Italien auf die leichte Schulter.

Der 27-fache Weltmeister lässt das Team von Trainer Greg Ireland (Ex-Lugano) gewähren, spielt teilweise leichtsinnig und ohne den ganz grossen Drang aufs Tor. Das Ergebnis: Der grosse Favorit gerät gegen den Underdog prompt in Rückstand. Nach den ersten 20 Minuten reichts immerhin für ein glanzloses 1:1.

Dann werden die Verhältnisse auf dem Eis in Helsinki wieder gerade gerückt. Im Mittelabschnitt kommt Italien kaum noch aus der eigenen Zone. Kanada zieht ein Dauer-Powerplay auf – auch ganz ohne Strafminuten.

Briten zeigen verrücktes Comeback

Drei Tore im zweiten Drittel und weitere drei Treffer im letzten Durchgang sorgen am Ende doch noch für das standesgemässe Resultat von 6:1 für die Kanadier.

Im zweiten Spiel sieht es in Tampere lange so aus, als würde Norwegen gegen Grossbritannien zu einem ungefährdeten Sieg kommen. Doch dann verspielen die Skandinavier in der Schlussphase eine 3:0-Führung innert fünf Minuten. Erst in der Verlängerung fällt die Entscheidung: Dort setzen sich dann die Norweger doch noch durch. 4:3 nach Penaltyschiessen. (cat/yap)

Die Resultate vom Sonntag

Gruppe A

Italien – Kanada 1:6

Frankreich – Kasachstan 2:1

Dänemark – Schweiz 0:6

Gruppe B

Norwegen – Grossbritannien 4:3 n.P.

Österreich – USA 2:3 n.V.

Tschechien – Schweden 3:5

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Eishockey-WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
7
32
21
2
Finnland
Finnland
7
20
18
3
Lettland
Lettland
7
7
12
4
USA
USA
7
4
11
5
Deutschland
Deutschland
7
1
10
6
Österreich
Österreich
7
-12
9
7
Ungarn
Ungarn
7
-24
3
8
Großbritannien
Großbritannien
7
-28
0
K.o.-Phase
Abstieg
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kanada
Kanada
7
20
20
2
Norwegen
Norwegen
7
11
15
3
Tschechische Republik
Tschechische Republik
7
2
13
4
Schweden
Schweden
7
11
12
5
Slowakei
Slowakei
7
2
11
6
Dänemark
Dänemark
7
-11
6
7
Slowenien
Slowenien
7
-12
6
8
Italien
Italien
7
-23
1
K.o.-Phase
Abstieg
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