EVZ-Goalie Genoni auf Schul-Besuch
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«Genoni! Genoni!»:EVZ-Goalie Genoni auf Schulbesuch

«Wie lange brauchen Sie, um die Aurüstung anzuziehen?»
Schulkinder löchern EVZ-Goalie Genoni mit Fragen

Endlich wissen wir, wie lange Leonardo Genoni braucht, um seine Ausrüstung anzuziehen. Bei seinem Schulbesuch ist es nur eine der Fragen, mit der ihn die Kids löchern. Der EVZ-Goalie gäbe einen guten Lehrer ab.
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EVZ-Goalie Leonardo Genoni besuchte zwei Primarklassen in Oberkirch AG im Rahmen des Projekts «EVZ tscheggt Dini Schuel».
Foto: Pius Koller

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Leonardo Genoni besucht Primarschule in Oberkirch AG am schulfreien Nachmittag
  • Er benötigt genau 17 Minuten 25 Sekunden zum Anziehen seiner Ausrüstung
  • Der 39-Jährige signiert unzählige Autogramme und beantwortet Fragen der Kinder
Nicole Vandenbrouck (Text) und Pius Koller (Fotos)

Die Kids rufen schon seinen Namen, als Leonardo Genoni aus dem Auto steigt und zur Primarschulhaus in Oberrüti AG läuft. Im Rahmen des Projekts «EVZ tscheggt dini Schuel» besucht der Meistergoalie und WM-Silberheld zwei gemischte Klassen der Mittelstufe. Die Fünft- und Sechstklässler der beiden Lehrer Severin Uttinger und Florian Stark sind an ihrem freien Nachmittag extra für den Hockey-Star in die Schule gekommen – voller Vorfreude und Fragen.

Dass der 39-Jährige ein dreifacher Vater ist, merkt man schnell. Die Informationen, die er den Schülerinnen und Schülern über seinen Beruf als Torhüter und übers Schweizer Eishockey vermittelt, verknüpft er geschickt mit Fragen. Zum Beispiel, in welchem Kanton die NL-Klubs ansässig sind.

Genoni kann keinen Spagat

Die Kids sind engagiert dabei und löchern Genoni mit ihren Fragen. Der EVZ-Keeper verrät, wer seine besten Freunde im Team sind: «Tobias Geisser, Sven Senteler und Sven Leuenberger.» Auch mit dem jeweiligen Ersatzgoalie habe er ein gutes Verhältnis. Und endlich wissen wir, wie lange Genoni braucht, um seine Ausrüstung anzuziehen: «Wenn es pressiert, schaffe ich es in 17 Minuten und 25 Sekunden. Die Zeit haben wir mal gestoppt.»

Zudem offenbart er, dass er keinen Spagat kann und als Bub nicht den Traum hatte, Profi zu werden. Auf die Frage, was für ihn einen guten Torhüter ausmacht, gibt Genoni eine interessante Antwort: «Der Unterschied zwischen einem guten und einem sehr guten Goalie ist die Ausstrahlung.» Er fordert die Kids auf, sich beim nächsten Matchbesuch darauf zu achten, wie unterschiedlich die Körpersprache sein kann. Als die Kids seine aktuelle Maske bestaunen dürfen, ermuntert er sie, den Helm anzuprobieren. Und antwortet gleichzeitig auf die Frage, ob er noch alle Zähne habe: «Ja, dank dieser Maske.»

Nach zwei Schulstunden und unzähligen Autogrammen auf verschiedensten Unterlagen bahnt sich Genoni den Weg durch Schülerinnen und Schüler, die draussen überglücklich auf ihn gewartet haben. Auch ihm bedeuten die strahlenden Kinderaugen viel.

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