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Im Klassiker gegen Canada:Asplund stochert Davos mit diesem Tor zum Sieg

Spengler-Cup-Klassiker
HCD bodigt Team Canada, verpasst aber den Gruppensieg

Der HCD bezwingt das Team Canada am Spengler Cup mit 4:1 und sichert sich in der Gruppe Cattini Platz 2.
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Der HCD bezwingt das Team Canada mit 4:1.
Foto: keystone-sda.ch

Der HC Davos landet gegen das Team Canada den ersten Sieg am diesjährigen Spengler Cup. Aber das 4:1 macht die Bündner trotzdem nicht ganz glücklich, weil es ein Tor zu wenig ist.

Das Team Canada legt zunächst mit einem kleinen Furioso los und sorgt dafür, dass Luca Hollenstein im HCD-Tor sogleich wach ist. Doch mit Fortdauer der Startphase bekommt der Gastgeber die Partie besser in den Griff und drei Sekunden vor der ersten Drittelspause drückt Filip Zadina den Puck über die Linie. Zuvor hatte Simon Ryfors nach einem Schuss von Klas Dahlbeck erfolgreich insistiert und dafür gesorgt, dass Kanadas Goalie James Reimer den Puck beim Versuch der Behändigung mit dem Stock verfehlt.

Einen dritten Assist hätte eigentlich auch Brendan Lemieux verdient, denn dieser hatte zuvor den Puck ausgegraben und ist in dieser Anfangsphase der auffälligste Davoser. Der kanadisch-amerikanische Doppelbürger holt zwei Strafen heraus, rennt sich die Lunge aus dem Leib und ist bei jedem Techtelmechtel an vorderster Front zu finden.

Doch unmittelbar nach der ersten Pause ist diese Führung bereits Geschichte, als Verteidiger Nikolas Brouillard, der im gewöhnlichen Leben sein Geld in der AHL bei den San Diego Gulls verdient, durch die Davoser Reihen tanzt und bei seinem Abschluss auch Hollenstein nicht vorteilhaft aussehen lässt. Es ist ein Spiel, das für die beiden Teams viel weniger Überraschungsmomente zu bieten hat, als in ihrem vorangegangenen Spiel gegen die unkonventionelle US-College-Auswahl. Als sich vor allem der HCD überraschen liess und eine 3:5-Pleite davontrug. Doch beim Spengler-Cup-Klassiker Team Canada – Davos kennt man die Tugenden des Gegners.

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Knak nach Sieg gegen Canada:«Sind Sie sauer, hat es nicht zum Gruppensieg gereicht?»

Spannende Schlussphase wird zur Rechen-Aufgabe

So entwickelt sich eine von den Abwehrreihen und der Spannung geprägte Partie und es dauert bis zur 46. Minute, bis wieder ernsthaft Aufregendes geschieht. Nach einem Energieanfall von Matej Stransky schiebt Rasmund Asplund den Puck über die Linie. Und Davos lässt nicht locker, denn die Bündner brauchen mehr Tore, um den U.S. Collegiate Selects den Gruppensieg noch abjagen zu können.

Yannick Frehner lässt mit dem 3:1 darauf hoffen, aber die Davoser brauchen wegen der Tordifferenz und der Direktbegegnung noch zwei Treffer mehr. Asplund bietet sich in Unterzahl die Chance zum 4:1, scheitert aber. Dieses gelingt dann Stransky, als die Kanadier den Goalie ziehen, ist aber noch immer ein Tor zu wenig. Und so entsteht die skurrile Situation, dass im direkten Anschluss Davos den Goalie zieht und mit sechs Feldspielern auf das 5:1 drückt. Doch so weit kommt es in dieser kuriosen Mathematiker-Schlussphase dann doch nicht mehr. Nun geht es für den HCD am Montagabend im Viertelfinal gegen IFK Helsinki weiter.

Fans: 6267
Tore: 20. Zadina (Ryfors, Dahlbeck) 0:1. 22. Brouillard (Hicketts) 1:1. 46. Asplund (Stransky) 1:2. 51. Frehner (Knak, Nussbaumer) 1:3. 60. Stransky (Corvi) 1:4 (ins leere Tor).

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