Nach verpasstem Aufstieg
Wie geht es nun weiter beim EHC Kloten?

Der EHC Kloten muss eine vierte Saison in der Swiss League in Angriff nehmen. Er wird dies mit einem neuen Trainer tun.
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Geschlagen: Kloten verpasst den Aufstieg.
Foto: freshfocus
Angelo Rocchinotti

Ein einziges Bild spricht Bände: Mit versteinerter Miene und leerem Blick steht Klotens Trainer Per Hanberg an der Bande. Aus seinem Gesicht spricht pure Fassungslosigkeit. Nachdem die Zürcher im Vorjahr durch den Saisonabbruch jäh gestoppt wurden, scheitern sie nun in der Overtime des sechsten Finalspiels an Ajoie. Und müssen eine vierte Spielzeit in der Swiss League in Angriff nehmen.

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«Mich zerreisst es fast», sagt EHC-Präsident Mike Schälchli. «Für ganz Kloten, das Umfeld und die vielen treuen Fans, die 60 Minuten lang Stimmung machen, tut es mir unglaublich leid.» Gleichzeitig zeigt sich der umtriebige Event-Veranstalter kämpferisch, sagt: «Nur Verlierer bleiben liegen. Wir wollen uns mit der Swiss League nicht anfreunden. Jetzt heisst es: Mund abwischen, Krone richten, neu angreifen.» Schälchli weiss: Auch in der nächsten Saison kann der Meister direkt aufsteigen, sofern er die Voraussetzungen erfüllt.

Hanberg sorgte für Gähner

Mit seinen wichtigsten Partnern hat der EHC, der mit einem Budget zwischen acht und neun Millionen Franken operiert und nach den Jahren mit Millionären an der Spitze breiter abgestützt ist, schon vor den Playoffs Gespräche geführt. «Sie stehen hinter uns», betont Schälchli. Zudem habe man Zugeständnisse von 2500 Fans, die erneut eine Saisonkarte kaufen werden. Unabhängig der Ligazugehörigkeit.

Der Kern des Teams bleibt zusammen. Einige Charakterspieler sollen dazustossen. Einen neuen Weg wird man auf der Trainerposition einschlagen. Hanbergs Vertrag hätte sich mit dem Aufstieg um eine weitere Spielzeit verlängert. Nun wird der Schwede, der mit langen Kabinenreden für kräftige Gähner gesorgt hatte, den Klub verlassen.

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