Olympiasieger soll übernehmen
Steht Lausanne vor einem Besitzerwechsel?

Nach vier Jahren in Lausanne haben der amerikanische Besitzer Ken Stickney und seine Partner, die vorher Kloten nach nur einem Jahr fallen liessen, offenbar genug von der Schweiz.
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Will Lausanne offenbar wieder verkaufen: Ken Stickney.
Foto: 24HEURES

Gemäss «24 heures» ist Klub-Besitzer Ken Stickney dabei, den Verkauf des HC Lausanne zu verhandeln. Dabei soll eine Gruppe um Petr Svoboda (53) an der Übernahme interessiert sein.

Der ehemalige Verteidiger wurde 1998 mit Tschechien in Nagano sensationell Olympiasieger und gewann 1986 mit den Montréal Canadiens den Stanley Cup. Danach arbeitete er als Spieleragent, unter anderem von Jaromir Jagr und nun vom Schweizer Denis Malgin oder Jakub Voracek. Er soll in den letzten Wochen mehrfach in Lausanne aufgetaucht sein.

Ken Stickney wollte die Verkaufsabsichten gegenüber der westschweizer Zeitung weder bestätigen noch dementieren. Sein Kommentar: «Man sollte niemals nie sagen.»

Stickney & Co sprangen in Kloten ab

Der amerikanische Geschäftsmann und seine Partner hatten Lausanne 2016 für 8 Millionen Franken von Hugh Quennec gekauft. Davor war er während nur eines Jahres bei Kloten, wo er mit seinem Partner, dem kanadischen Milliardär Bill Gallacher, den Klub von Philippe Gaydoul übernommen hatte, Präsident gewesen.

«24 heures» berichtet, dass es schon seit dem letzten Sommer Spannungen zwischen der Klubfühung und den nordamerikanischen Aktionären gegeben habe, als einen Streit um eine Zahlung von 14 Millionen Franken für den Hospitality- und Restaurant-Sektor in der neuen Vaudoise-Aréna gab.

Für den Verkauf des Klubs soll die Summe von rund 25 Millionen Franken im Raum stehen. (sr)

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