Zweimal Spitzenkampf gegen Zug
Doppelter Elchtest für Gottéron

Der Qualisieger könnte dieses Jahr bei einem Liga-Abbruch Meister werden. Und nun trifft der Zweite innert 44 Stunden zweimal auf den Ersten.
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Letztmals trafen Fribourg und Zug am 25. Februar 2020 aufeinander. Damals setzten sich Reto Berra und Gottéron im Penaltyschiessen gegen Lino Martschini & Co. durch.
Foto: Urs Lindt/freshfocus
Bruno Hayoz

Die ersten zwei Saisonduelle, heute und am Sonntag, gegen den souveränen Leader EV Zug ist für die Überraschungsmannschaft der Saison eine doppelte Bewährungsprobe. In den letzten sieben Spielen hat Gottéron nur einmal verloren. Gleich mit 5:0 in Ambri.

Am Dienstag gegen Lieblingsgegner Biel sind die Fribourger sofort wieder aufgestanden. Killian Mottet (29), mit vier Skorerpunkten der Matchwinner fühlt sich und sein Team jetzt bereit für die Aufgabe gegen den Leader. «Das ist eine richtige Herausforderung, die jetzt kommt. Und die wollen wir packen.»

Für Mottet, der in den letzten elf Spielen acht Tore erzielte, läuft es so richtig gut. Wieso weiss er aber auch nicht ganz genau. «Ich treffe einfach. Das macht doch Freude. Unsere Truppe wird jeden Tag mehr zusammengeschweisst.»

Eine Quarantäne wäre jetzt «besonders schade»

Das Erfolgsrezept der Fribourger? «Ich gehe jeden Tag mit einem Lachen zur Arbeit und in unserer Kabine herrscht so ein positives Denken, das wir dann auch aufs Eis bringen bei den Spielen.» Zu den zwei Spitzenkämpfen wird Killian Mottet mit dem Topskorer-Helm auflaufen und versuchen mit Siegen am Leader dran zu bleiben. Wir nehmen Spiel für Spiel, aber unsere Form stimmt und da kann viel passieren.»

Mit zwei Vollerfolgen könnte Gottéron die ebenfalls formstarken Zuger, die in den letzten 13 Spielen gepunktet haben, gar vom Leaderthron stürzen. Und der Quali-Sieg hat in den letzten Tagen an Bedeutung gewonnen. Jetzt ist es offiziell: Sollte die Regular Season oder die Playoffs abgebrochen werden, würde der Gewinner der Qualifikation zum Meister erklärt, sofern alle Team mindestens 75 Prozent der Partien absolviert haben.

Neben dem EVZ könnte auch das Coronavirus das Hoch der Fribourger bremsen. Wie zu Beginn der Meisterschaft, als sie nach fünf Siegen in Serie in Quarantäne mussten. Davor fürchtet sich Mottet am meisten. «Wir schauen alle ganz genau, dass wir uns im privaten Leben nicht anstecken, aber passieren kann immer etwas. Das wäre in unserem Zeitpunkt aber besonders schade.»

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National League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
41
50
87
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
42
40
79
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
43
10
76
4
HC Lugano
HC Lugano
42
30
75
5
Lausanne HC
Lausanne HC
2:1
44
20
74
6
ZSC Lions
ZSC Lions
42
24
73
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
42
-11
64
8
EV Zug
EV Zug
42
-14
61
9
SCL Tigers
SCL Tigers
43
4
60
10
SC Bern
SC Bern
42
-11
56
11
EHC Biel
EHC Biel
1:2
42
-21
51
12
EHC Kloten
EHC Kloten
42
-19
50
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
42
-42
46
14
HC Ajoie
HC Ajoie
43
-60
36
Playoffs
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