Zur Entlassung von Biel-Trainer Matikainen
Steineggers fataler Fehlgriff

Biel-Sportchef Martin Steinegger ist ein vorzüglicher Mann. Aber bei der Wahl von Petri Matikainen als Trainer wurde er übermütig, meint Eishockey-Reporter Marcel Allemann.
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Sportchef Martin Steinegger muss nun selber coachen.
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Marcel AllemannReporter Eishockey

Martin Steinegger ist ein hervorragender Sportchef. Wie er ohne dickes Portemonnaie aus dem EHC Biel mit vielen klugen Entscheidungen ein Spitzenteam geformt hat, verdient höchsten Respekt. Doch mit Petri Matikainen hat sich Steinegger für einmal einen fatalen Fehlgriff geleistet.

Steinegger wurde etwas übermütig, als er im vergangenen Frühling die schwierige Aufgabe hatte, Erfolgstrainer Antti Törmänen ersetzen zu müssen. Und mit Matikainen den totalen Gegenentwurf zu Sympathieträger und Kumpel-Coach Törmänen engagierte. Einen stets mürrisch wirkenden Trainer der ältesten Schule. Einen Anti-Antti.

Steinegger wollte für die Ära nach Törmänen bewusst weniger Wohlfühloase und wieder mehr Zucht und Ordnung. Durchaus nachvollziehbar. Doch er hat es übertrieben. Statt einer Drehung um 180 Grad wären 90 Grad besser gewesen.

National League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
38
45
81
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
39
30
71
3
Lausanne HC
Lausanne HC
38
30
68
4
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
39
5
67
5
HC Lugano
HC Lugano
38
26
66
6
ZSC Lions
ZSC Lions
37
19
61
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
38
-7
61
8
EV Zug
EV Zug
37
-8
57
9
SCL Tigers
SCL Tigers
38
2
51
10
SC Bern
SC Bern
37
-11
47
11
EHC Biel
EHC Biel
37
-16
46
12
EHC Kloten
EHC Kloten
37
-17
46
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
37
-38
41
14
HC Ajoie
HC Ajoie
38
-60
29
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