Langnau schlägt sich selbst
Beim ZSC kann jetzt auch Rohrer wieder lachen

Die ZSC Lions kommen zum dritten Sieg in Folge, müssen beim 4:2 gegen die SCL Tigers aber auch leiden.
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Dritter Sieg in Folge: Die ZSC Lions bezwingen auch die SCL Tigers.
Foto: keystone-sda.ch
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Marcel AllemannReporter Eishockey

Mit dem 4:1-Derbysieg gegen Kloten hatten sich die ZSC Lions erlöst und anschliessend am Dienstag zu einem 7:0-Schaulaufen gegen die SCRJ Lakers geladen. Gegen die SCL Tigers läuft es für den Doppelmeister trotz des letztlich klaren Resultats nicht mehr ganz so geschmeidig, denn er bekommt es mit einem Gegner zu tun, der grundsätzlich sehr strukturiert unterwegs ist. Aber mit dem einen oder anderen Fehler den Zürchern auch die Türe öffnet.

Das frühe 1:0 durch Sven Andrighetto entsteht durch einen unnötigen Puckverlust der Langnauer in der Vorwärtsbewegung. Doch die Tigers lassen sich dadurch nicht entmutigen, sind danach über weite Strecken die bessere Mannschaft. Und so sieht sich ZSC-Trainer Marco Bayer in der 29. Minute genötigt, ein Time-out zu nehmen. Die Konsequenz davon: Vinzenz Rohrer wachsen Flügel. Fliegend markiert er auf spektakuläre Weise das 2:0 – es ist der erste Skorerpunkt in dieser Saison und damit die grosse Erlösung für den Vorarlberger, für den die Tore zuvor zugenagelt schienen. Entsprechend strahlt er wie ein Maikäfer.

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Rohrer nach erstem Saisontor:«Tut gut, mal zu buchen»

Die SCL Tigers powern trotzdem weiter und kommen durch Harri Pesonen zum Anschlusstreffer, doch dann leistet sich Goalie Robin Meyer einen Aussetzer, als er einen haltbaren Schuss von Willy Riedi passieren lässt. Da wird dann die Hypothek zu gross und Andy Andreoff sorgt mit dem 4:1 für die Entscheidung zugunsten der Zürcher, die wieder zu ihrer Effizienz gefunden haben. Unschön endet der Match für einen Zuschauer: Er wird von einem Puck getroffen und muss von der Sanität betreut werden.

Fans: 10'673
Tore: 12. Andrighetto (Malgin) 1:0. 31. Rohrer 2:0. 35. Pesonen (Rohrbach) 2:1. 39. Riedi (Lehtonen, C. Baltisberger/PP) 3:1. 42. Andreoff (Bader) 4:1. 54. Björninen (Pesonen/PP/ohne Goalie) 4:2.

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National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
18
37
47
2
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
18
4
33
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
19
-6
32
4
SCL Tigers
SCL Tigers
19
10
29
5
EV Zug
EV Zug
13
22
28
6
SC Bern
SC Bern
17
-1
28
7
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
18
13
27
8
Lausanne HC
Lausanne HC
20
-10
26
9
HC Ajoie
HC Ajoie
19
-6
25
10
HC Davos
HC Davos
19
-10
24
11
EHC Biel
EHC Biel
18
-3
23
12
HC Lugano
HC Lugano
18
-6
22
13
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
19
-19
19
14
EHC Kloten
EHC Kloten
19
-25
18
Playoffs
Qualifikationsspiele
Relegation Play-Offs
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